Neu im Kino: Tierfilm „Marmaduke“

Unorigineller Hundesprech

Dogge „Marmaduke“ Foto:  dpa

Vorbei die Zeit, in der treue Hundeseelen wie Lassie einfach nur ein bisschen verständnisvoll in die Kamera kläffen und mit wehendem Fell durch malerische Landschaften rennen mussten. Wer es als Hund in Hollywood zu etwas bringen will, muss seine Artikulationsfähigkeiten verfeinern.

In Tom Deys „Marmaduke“ spielt eine deutsche Dogge die Hauptrolle, die dank digitaler Morph-Technik lippensynchron sprechen kann. Immerhin haben die Autoren darauf verzichtet, Mensch und Tier miteinander in Dialog zu bringen. Nur der Zuschauer versteht beide - und die Missverständnisse, die sich aus dem Nicht-Verstehen ergeben.

Als die Winslows ins blitzsaubere Kalifornien ziehen, muss sich ihr Hund Marmaduke in einem neuen Umfeld zurechtfinden. Als Highschool-Film mit Haustieren zieht Dey seine einfältige Familienkomödie auf. Außer dem Umstand, dass die Hunde sprechen können, verfügt „Marmaduke“ über keine weitere originelle Idee.

Dieser Tiersprechfilm ist eine äußerst öde Veranstaltung, die beweist, dass kindliche Intelligenz in Hollywoods Unterhaltungsindustrie dramatisch unterschätzt wird.

Genre: Kinderfilm

ohne Altersbeschränkung

Wertung: !!:::

Von Martin Schwickert

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