Musik und Tanz in der Musikakademie

Verführung per Tango

Kassel. War es nun der „Kriminaltango“ von Hazy Osterwald oder die etwas geheimnisvolle Charakteristik des Tangos allgemein, die ein engagiertes Team an der Musikadademie anregte, einen Kriminalfall in Musik und Tanz umzusetzen?

Verona Dotzler als Leiterin, Werner Kirschbaum für die Technik und die Studenten der Elementaren Musikpädagogik gingen am Wochenende mit vielen Ideen zu Werke. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen. Ob Rosemarie Vey als junge Frau mit ihren rasanten Tanz- und Gesangseinlagen, Veronika Schlereth als eifersüchtiger Ehemann (!), Fabian Speer als Liebhaber sowie Anke Knaust und Lin Zhang als Stalker und Tanzteufel - sie alle überzeugten in ihren Rollen mit Spielfreude und musikalischem Temperament.

Besonders bemerkenswert waren die Gruppenauftritte der neidischen Freundinnen Katharina Förster, Patricia Gruneberg und Jennifer Schneidawind oder der neugierigen Reporter Martina Hümmer, Christine Ihle, Cgie Nagai und Manuela Reich, die mit ausgeprägtem Gefühl für Rhythmik und Raumaufteilung ihre Rollen ausfüllten.

Dunkle Gestalten durften auch nicht fehlen - von Sabrina Eismann, Mary-yjay Gulino, Nadja Huck, Polyana Loureiro, Regina Olfert und Fan Yang dargestellt. Katrin Hausschildt am Klavier war die sichere Begleiterin. Ins rechte Licht gesetzt wurde das Ganze von Jens Hohbein und Jennifer Hammerschmidt.

Der Auftritt des gesamten Ensembles im Finale war der krönende Schlusspunkt für ein Stück Kunst, das nicht nur den Darstellern, sondern auch dem Publikum viel Freude bereitete, wie der starke und andauernde Schlussbeifall bewies. Mika Lee, Katrin Hausschildt und Miles Molinsky unterhielten zum Abschluss noch gekonnt mit Tangomusik.

Von Gerhard Raßner

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