Konzert der Musikakademie

Vielfältige Adventszeit

Kassel. Neunzig Minuten vergingen wie im Fluge, als Studierende der Musikakademie mit Engagement und Können ein Adventskonzert gestalteten, das vom hohen Niveau der Ausbildung zeugte. Stellvertretend für die Dozenten sei hier Alberto Bertino genannt, der die Orgelbegleitung für verschiedene Beiträge übernommen hat.

Von Renaissance bis Neuzeit reichte die stilistische Palette, von zart (Anatoly Pak an der Gitarre mit einem konzentriert hörenden Publikum) bis sehr laut am Schluss (Jazzrock-Ensemble) wurde der Kirchraum mit Musik gefüllt. Schon die Blechbläser Philipp Gatzke, Benjamin Oschmann, Markus Benner und Mario Eberling zeigten in Beiträgen von Susato (16. Jahrhundert) bis zum „White Christmas“-Medley ihre Vielseitigkeit.

Weitere instrumentale Beiträge waren das Flötenquartett mit Sul-Yeong Yeon, Alexandra Jost, Sophia Son und Juan Li, die überzeugend und mit gutem Gehör zwei Fugen von Oldrich Flosmann spielten. Paula Kaiser (Blockflöte) und Lisa Schäfer (Cembalo) boten eine in Phrasierung und Technik perfekte Darbietung einer Sonate von Telemann, und die Schwestern Nina und Vera Osina wagten sich an den Zeitgenossen Arvo Pärt heran und bestanden mit Bravour.

Begleitet von Orgel und Cello (Mika Lee) sangen Manuele Reich und Catherina Cartes Werke von Bach, Händel und César Franck. Ein Männerchor sang differenziert und engagiert internationale Lieder, ehe das erwähnte Ensemble mit Benjamin Wilms (Bassgitarre), Mario Eberling (Tuba), Markus Benner (Drumset), Fabian Speer (Alt-Saxofon), Sergey Kusnetsov (E-Piano) und Christine Ihle (Gesang) mit den gelungenen Arrangements von Werner Kirschbaum das mit viel Beifall bedachte Konzert beschlossen.

Von Gerhard Rassner

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