Vier Death-Metal-Bands brachten das K 19 zum Beben

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Brachte die Metal-Gemeinde im K 19 zum Kochen: die schwedische Band Aeon.

Kassel. Laute martialische Melodien, tiefe Gitarrenklänge und kehliger Gesang ertönten am Donnerstagabend im K 19.

Vor der Stille des Karfreitags machte die „A Decade Of Progressive Death Metal Tour“ in Kassel halt, und die vier Bands „Obscura“, „Aeon“, „Deadborn“ und „Over Your Threshold“ drehten die Verstärker noch einmal so richtig auf.

Death Metal, das sind nicht einfach nur walzende Riffs und brutale Klänge. Hinter der derben Sound-Fassade verbergen sich oft technisch anspruchsvolle und ausgefeilte Kompositionen.

Technischen Anspruch melden auch „Obscura“ an. Die Band um Sänger Steffen Kummerer spielt progressiven Death Metal mit sehr abwechslungsreichen Songstrukturen. 2002 in Landshut gegründet, feiert die Band mit der „A Decade Of Progressive Death Metal Tour“ ihr zehnjähriges Bestehen.

Im Gepäck hatten die Jubilare mit „Deadborn“ und „Over Your Threshold“ zwei deutsche Nachwuchsbands, die seit einigen Jahren für Furore sorgen und mit ihren kraftvollen und leidenschaftlichen Auftritten auch das zahlreiche Publikum im K 19 begeisterte.

Nach den ersten zwei Runden intensiven Death Metals betrat Co-Headliner „Aeon“ die Bühne und brachte die Metal-Gemeinde endgültig zum Kochen. Die schwedische Band mit Frontmann Tommy Dahlström sorgte für euphorisches Headbangen und enthusiastisches Luftgitarrespielen. Als am Ende des Abends „Obscura“ spielten, war es, als durchfahre eine Dampflok die alten Mauern des K 19, die unter Jubelstürmen jeden mit sich riss.

„Es sind Ausdrucksstärke, Intensität und Brutalität des Death Metal, die mich begeistern und auch heute in ihren Bann gezogen haben“, erklärte Peter Gebhardt (28) im Anschluss an das Konzert. Mit dieser Meinung stand der Lehrer aus Kassel nicht allein, denn sowohl im Publikum als auch bei den Bands machte sich ein tiefes Glücksgefühl breit.

Von Marian Schollmeyer

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