Durch Spenden finanzierter Flügel stärkt die musikalische Arbeit an der Adventskirche

Vier Hände für ein Halleluja

Genießen den Klavierklang: Christine Spuck und Eckhard Manz beim vierhändigen Spiel auf dem neuen Förster-Flügel der Adventsgemeinde. Foto:  Fritsch

Kassel. Es muss eine sehr befriedigende Fahrt gewesen sein nach Löbau. In der kleinen Stadt bei Görlitz stellt die Klavierbaufirma Förster in sorgfältiger Handarbeit hochwertige Instrumente her. Und hier konnte Bezirkskantorin Christine Spuck, Kirchenmusikerin an der Kasseler Adventskirche, einen Flügel aussuchen, für den die Gemeinde zwei Jahre lang Spenden gesammelt hat.

Am Sonntag, 15 Uhr, wird das kostbare, 26 000 Euro teure Instrument in der Adventskirche erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Christine Spuck und ihr Kollege Eckhard Manz, Kantor an St. Martin, werden ein Programm von Mozart, Schubert und Brahms für Klavier zu vier Händen spielen. Natürlich um zu dokumentieren, dass dieses Instrument glücklich ausgewählt wurde, vor allem aber auch, um den Spendern und Unterstützern dieser Anschaffung zu danken.

Dass der Gesamtbetrag für den Flügel durch Spenden aufgebracht wurde, daran hat der Förderverein der evangelischen Kirche Wehlheiden mit seiner Vorsitzenden Brigitta Steinbrecher wesentlichen Anteil. Von der privaten Kleinspende über die Firmenspende bis zur vierstelligen anonymen Spende war alles dabei.

Mit dem neuen Flügel wird die Position der Adventskirche als Schwerpunkt der Kirchenmusik gestärkt, ist Pfarrerin Jutta Richter-Schröder überzeugt. Zahlreiche musikalische Aktivitäten finden in der kleinen Kirche in der Lassallestraße statt, man kooperiert mit dem benachbarten Musikzent-rum im Kutscherhaus (mik), der Chor Hohes C hat hier seinen Sitz, und eine jährliche Musiknacht hat bereits Tradition. Der Flügel ermöglicht vor allem neue kammermusikalische Aktivitäten. (w.f.)

Sonntag, 15 Uhr, Adventskirche, Lassallestraße 2.

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