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Vocal Summit im Theaterstübchen: 14 Goldkehlchen in Aktion

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Von: Steve Kuberczyk-Stein

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Begeisterten mit frecher Performance: Christiane Winning (von links), Tobias Schulte und Heidi Winter beim Vocal Summit im Theaterstübchen.
Begeisterten mit frecher Performance: Christiane Winning (von links), Tobias Schulte und Heidi Winter beim Vocal Summit im Theaterstübchen. © Andreas Fischer

Der Kasseler Vocal Summit sorgte für Riesenapplaus im Theaterstübchen. 14 Kasseler Sängerinnen und Sänger traten auf.

Kassel – Über eine vorweihnachtliche Bescherung konnten sich die Besucher am Montag im bestens gefüllten Theaterstübchen freuen. Unter der Überschrift „Kasseler Vocal Summit“ präsentierten sich 14 Kasseler Sängerinnen und Sänger, begleitet von einem erstklassig aufspielendem Trio: Schon wegen Michael Müller (Piano), Till Spohr (Bass) und Tobias Schulte (Schlagzeug) lohnte der Besuch. 14 erstklassige Stimmen und Stücke aus verschiedenen Genres begeisterten das Publikum.

„In freier Wildbahn wären die sich wohl nicht begegnet“, flachste Urban Beyer. Charmant und humorvoll moderierte er, glänzte aber auch als Trompeter und Co-Sänger. Das Publikum feierte jedes Stück und jeden Interpreten. Mit viel Schwung und dem Titel „Can I Just Make Some More Romance With You My Love“ eröffneten Susanne Vogt und Christin Schulte das Konzert. Ein von Kerstin Eulen berührend interpretiertes „Cry Me A River“ folgte. Mit „Let’s Call The Whole Thing Off” und frecher Performance begeisterten Christiane Winning und Heidi Winter. Sensibel und voller Hingabe folgte Dennis Wenzel mit „Round About Midnight“, einem Klassiker, den schon die legendäre Ella Fitzgerald gesungen hat.

Romana Reiff – gewohnt souverän und gesangstechnisch erste Klasse – und Jürgen Müller intonierten mit Herz, Witz und kleiner Tanzeinlage den Cole Porter–Song „I Get A Kick Out Of You“, wobei Müller zeigte, dass er mehr als Kinderlieder singen kann. Auch Sarah Benadda, die jüngste Interpretin, feierte das Publikum. Begleitet vom exzellenten japanischen Gitarristen Ryosuke Hara hatte sie eine gefühlvolle Komposition der legendären Etta James ausgewählt.

Ein Genrewechsel vollzog sich mit Karsten Köhler. Er überzeugte mit Elvis-Stimme und dem Musicalstück „On The Street Where You Live“. Fehlen noch Sabine Roppel, die mit viel Temperament bei Gershwins „Slap That Bass“ die Jazzröhre auspackte, Stephanie Willeke, die mit dunkler, kräftiger Stimme „That’s Life“ interpretierte und Nicole Jukic, die für ihre Version des Klassikers „Night And Day“ viel Beifall bekam. Nach der Pause präsentierten sich die Sängerinnen und Sänger solo – und auch da gab es Applaus am laufenden Band. Riesenschlussbeifall, eine Zugabe.

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