Wagner-Fans haben Zusatzchance auf Tickets

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Tristan und Isolde auf der großen Leinwand. Wagner-Fans haben die Zusatzchance ein Ticket zu erhalten.

Bayreuth - Diesmal können Gewerkschaftsmitglieder, die bei den Bayreuther Festspielen leer ausgingen ein Ticket erhalten, allerdings müssen sie den vollen Preis zahlen.

Für Wagner-Freunde eröffnet sich im kommenden Jahr unverhofft eine zusätzliche Chance auf Tickets bei den Bayreuther Festspielen: Statt bisher zwei Aufführungen wird es 2010 nur noch eine Vorstellung für Gewerkschaftsmitglieder geben. Darauf einigten sich die Festspiele und der DGB, wie Festspielsprecher Peter Emmerich am Montag berichtete. Damit werden die knapp 2000 Tickets für die ursprünglich dem DGB vorbehaltene Aufführung der Oper “Die Meistersinger von Nürnberg“ in der Regie von Festspielchefin Katharina Wagner am 15. August 2010 frei.

Alle Jahre wieder: Promi-Parade in Bayreuth

Angela Merkel bei der Eröffnung der 90. Richard-Wagner-Festspiele im Jahr 2001. © dpa
Thomas Gottschalk und seine Frau Thea schreiten am 25. Juli. 2005 über den Roten Teppich des Festspielhauses in Bayreuth. © dpa
Bei der Eröffnung der 89. Richard-Wagner-Festspiele gehen am 25. Juli 2000 Rudolf Moshammer (l), Roberto Blanco (r) und seine Frau Mireille über den roten Teppich am Bayreuther Festspielhaus. © dpa
Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle (r) und sein Lebensgefährte, der Sportmanager Michael Mronz, kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele in Bayreuth am Freitag 25. Juli 2008. © dpa
Uschi Glas und ihr damaliger Ehemann Bernd Tewaag kommen am Sonntag 25. Juli 1999 als Festspielgäste zum Grünen Hügel in Bayreuth. © dpa
Angela Merkel unterhält sich mit Thomas Gottschalk am 25. Juli 2000 in der Pause der Opernaufführung des "Parsifal" anlässlich der Eröffnung der 89. Wagner-Festspiele in Bayreuth. © dpa
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen trifft mit ihrem Ehemann Heiko von der Leyen am 25. Juli 2006) zu den Bayreuther Festspielen vor dem Festspielhaus in Bayreuth ein. © dpa
Angela Merkel unterhält sich mit jungen Zaungästen im Juli 2008. © dpa
Die CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer und Mann Hubert Haderthauer kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele in Bayreuth am 25. Juli 2008. © dpa
Das Festspielhaus in hellem Glanz. © dpa
Der Volksmusik-Moderator Karl Moik und seine Frau Edith kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele in Bayreuth am Freitag 25. Juli 2008. © dpa
Angela Merkel bei den Festspielen im Jahr 1999. © dpa
Ein Regenschirm als Souvenir. © dpa
Gerhard Schröder zeigt dem japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi am 18. August 2003 vor dem Bayreuther Festspielhaus den Weg. © dpa
Günther Beckstein (l-r), seine Frau Marga, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer stehen am  25. Juli 2008 beim Staatsempfang im Neuen Schloss Bayreuth nach der Eröffnung der Bayreuther Festspiele zusammen. © dpa
Bei der Eröffnung der 90. Richard-Wagner-Festspiele geht am 25. Juli 2001 Politikerin Claudia Roth über den roten Teppich vor dem Bayreuther Festspielhaus. © dpa
Der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher und seine Frau Barbara kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele am 25. Juli 2008. © dpa
Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer stehen am 25. Juli 2004 bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele auf dem roten Teppich vor dem Festspielhaus. © dpa
Das Festspielhaus in Bayreuth. © ap
Thomas Gottschalk und seine Frau Thea kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele am 25. Juli 2008. © dpa
Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer stehen am 25. Juli 2003 vor dem Bayreuther Festspielhaus. © dpa
Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber und seine Frau Karin kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele am 25. Juli 2008. © dpa
Angela Merkel bei den Festspielen im Jahr 2002. © dpa
Erwin Huber und seine Frau Helma kommen zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele am 25. Juli 2008. © dpa

Da diese bisher als “geschlossene Vorstellung“ im Programm stand, konnte dafür niemand Karten bestellen. Die Richard-Wagner- Festspiele wollen nun zunächst gezielt auf Besteller zugehen, die bisher leer ausgegangen sind. “Wir werden diejenigen ansprechen, die mehrere Termine oder gar kein Datum für ihre Kartenwünsche angegeben haben“, sagte Emmerich. Wenig sinnvoll sei es allerdings, jetzt noch neu Karten zu bestellen. Für die zweite DGB-Vorstellung - “Lohengrin“ am 22. August 2010 - müssen die Gewerkschaftsmitglieder künftig die normalen Festspielpreise bezahlen.

Katharina Wagner: Bayreuths schöne Festspiel-Leiterin

Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Die neuen Festspielleiterinnen Katharina Wagner, links, und Eva Wagner- Pasquier, rechts, stehen am Samstag, 25. Juli 2009, kurz vor Premierebeginn zu den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen vor dem Festspielhaus. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Nach langjährigen, in Diskussionen um die Zukunft der Bayreuther Festspiele hatte sich Wolfgang Wagner im April 2008 bereiterklärt, zugunsten seiner beiden Töchter – Katharina (links) und ihrer Halbschwester Eva Wagner-Pasquier (rechts) – zurückzutreten. 2009 leiten sie als Duo erstmals die Bayreuther Festspiele. © AP
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner (31) ist die Urenkelin des deutschen Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner (31) ist die Urenkelin des deutschen Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner (31) ist die Urenkelin des deutschen Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner (31) ist die Urenkelin des deutschen Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Bundeskanzlerin Angela Merkel steht mit den neuen Festspielleiterinnen Katharina Wagner (links) und Eva Wagner-Pasquier am Samstag, 25. Juli 2009  beim Staatsempfang im Rahmen der Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2009. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Wolfgang Wagner und seine Tochter Katharina im Jahr 2002 vor dem Bayreuther Festspielhaus. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner im Jahr 2007 bei der Hauptversammlung der "Gesellschaft der Freunde von Bayreuth". © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner winkt 2007 vor dem Festspielhaus in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner winkt 2006 vor dem Festspielhaus in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner winkt 2006 vor dem Festspielhaus in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Der frühere Leiter der Bayreuther Festspiele, Wolfgang Wagner, im Jahr 2006 mit seiner Tochter Katharina (links) und seiner Frau Gudrun vor dem Festspielhaus in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Katharina Wagner mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bayreuth. © dpa
Beauty von Bayreuth: Katharina Wagner
Prost nach der Premiere: Die neuen Festspielleiterinnen Katharina Wagner (rechts) und Eva Wagner-Pasquier stoßen am Sonntag 26. Juli 2009 in Bayreuth beim Festspielfrühschoppen an. © dpa

Bisher waren sie in den Genuss deutlich ermäßigter Tickets gekommen. Diese Praxis sei aber nicht mehr haltbar gewesen, da die Festspiele gezwungen seien, mehr Einnahmen zu generieren. Auch in den Augen vieler Besucher und der Öffentlichkeit sei die Sonderregelung zunehmend auf Unverständnis gestoßen. Man habe dem DGB daraufhin angeboten, die beiden Vorstellungen zu normalen Preisen zu kaufen; der Gewerkschaftsbund habe sich aber entschieden, nur noch eine Aufführung für seine Mitglieder zu erwerben.

Die Regelung gelte zunächst nur für 2010; wie es dann weitergehen soll, stehe noch nicht fest. Die nächsten Richard-Wagner- Festspiele werden am 25. Juli 2010 mit der Neuinszenierung von “Lohengrin“ in der Regie von Hans Neuenfels eröffnet. Die Gewerkschaftsvorstellungen - ein Unikat in der Operngeschichte - sind ein Relikt aus der Wiederaufnahme der Richard-Wagner- Festspiele nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals hatte der DGB Bayern entscheidenden Anteil am Abbau von Ressentiments gegen die durch ihre Nazi-Verstrickung diskreditierten Festspiele. Mit dem Kauf einer kompletten Aufführung leistete der DGB einen wichtigen finanziellen Beitrag zur Finanzierung der ersten Nachkriegs-Festspiele 1951. Seither waren zwei der insgesamt 30 Vorstellungen Mitgliedern der Gewerkschaft vorbehalten.

dpa

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