Der Kasseler Maler Michael Fieseler stellt bei Melchior aus

Warmer Farbrausch

„Neuland“: Eines der Bilder ums Entdecken und Forschen aus der Ausstellung „Neue Bilder“ von Michael Fieseler. Fotos:  Schmidt und nh

Kassel. Historische Persönlichkeiten wie der britische Afrikaforscher Henry Morton Stanley und der norwegische Polarforscher Roald Amundsen, die Abenteuer, die sie erlebten, und wie sie sich auf Fotos inszenierten, haben den Kasseler Maler Michael Fieseler zu den Motiven seiner neuen Bilder inspiriert.

Auf Kleinformaten weniger als ein DIN-A4-Blatt groß und stattlichen Panoramen von zweieinhalb Meter Breite wird entdeckt, geforscht oder einfach in die Ferne geblickt. Stanley posiert zwischen strahlenden Lichtreflexen, vom verschollenen Amundsen ist nur noch das Zelt zu sehen, für andere Forscher auf Fellen und in Höhlen standen Familienmitglieder des Malers Modell. „Ich bin geschichtlich interessiert“, sagt der Künstler, der in wenigen Tagen 45 Jahre alt wird. Der Rest habe sich beim Malen einfach so ergeben.

Realistisch und in einem warmen Farbrausch hat Fieseler die Szenen ums Entdecken und Forschen auf die Leinwand gebracht. Rätselhafte korallenartige Pflanzen wachsen im ewigen Eis genauso wie in europäisch anmutenden Landschaften. Kein Pinselstrich ist auf den detailgenauen Bildern auszumachen, so fein hat Fieseler die Ölfarben ausgemalt. An den großen Formaten arbeitet der gebürtige Bad Arolser, der in der Kasseler Jägerkaserne lebt und arbeitet, ein bis zwei Monate. (val)

Galerie Melchior, Terrasse 15, bis 20. Oktober, täglich 16 bis 19 Uhr, Tel. 0561 - 16730.

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