Via Internet: documenta-Künstler Ai Weiwei überwacht sich selbst

Ai Weiwei

Peking. Ein Jahr nach seiner Festnahme erinnert der chinesische Künstler Ai Weiwei mit einer Internet-Aktion an seine 81-tägige Haft. Mit vier in seiner Wohnung installierten Kamera lässt sich Ai rund um die Uhr im Internet „überwachen“.

Zwei Webcams in seinem Arbeitszimmer, eine im Schlafzimmer und eine weitere im Innenhof seines Hauses lassen die interessierte Öffentlichkeit - und die chinesischen Behörden - daran teilhaben, was Ai Weiwei tut.

Zu sehen sind auf der Internetseite http://weiweicam.com keine echten Bewegtbilder, sondern vier regelmäßig wechselnde Standbilder, dazu eine Angabe der Ortszeit.

Mehr zu Ai Weiwei lesen Sie im RegioWiki.

Ai Weiwei, der 2007 documenta-12-Künstler war, ist nicht nur als Künstler, sondern auch als Menschenrechtler weltbekannt. Die chinesischen Behörden warfen ihm bei seiner Verhaftung Steuervergehen vor. (w.f.)

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