Die Tanzwerkstatt mit der Muppets-Weihnachtsgeschichte im Anthroposophischem Zentrum

Wenn Mohrrüben mit Mäusen tanzen

Charmantes Tanzmärchen: Bunt ging’s zu im Anthroposophischen Zentrum. Foto: Malmus

Kassel. „Lieber Geist der Weihnacht, bitte bete für mich. Ich bin nicht mehr der, der ich war.“ Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter dem Geist der Weihnacht, bis der hartherzige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge wieder wie ein Mensch fühlt.

Frei nach dem Original und der Muppets-Fassung machte die Tanzwerkstatt Kassel aus der bekannten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens zum zehnjährigen Jubiläum der Tanzschule ein springlebendiges, farbenfrohes Tanzmärchen, das die Besucher am Samstag und am Sonntag im voll besetzten Anthroposophischen Zentrum in Kassel zu Recht begeisterte.

So viele - über 100 - charmante, niedliche und ehrgeizige junge Tänzer und Tänzerinnen hat man wohl selten auf der Bühne gesehen. Und so viele verschiedene Tanzstile auch nicht. Von Stepptanz bis zum Spitzentanz, von HipHop bis zum Charleston reichte die Palette.

Eine Erzählerin (Silvia Ehrhoff) führte mit Humor durch die Geschichte und was zur Musik des Soundtracks, wie auch zu Popsongs und klassischer Musik alles über die Bühne tanzte - kleine Mohrrüben, Mäuse, Hühner, Bäuerinnen, sogar Skelette und vieles mehr, das sorgte für Amüsement.

Bernd Hering, der Vater der Tanzwerkstatt-Leiterin Pamela Hering, war ein tanzender und steppender Ebenezer Scrooge, dass es eine Freude war. Aber auch die anderen Figuren glänzten mit Charme und Lebendigkeit: Pamela Hering als Geist der Weihnacht, Miriam Rauch als Fozzy-Bär, Anna-Lena Bock als Kermet, Lisa Öttinghaus als Miss Piggy und Pascal P. Marter im Hundekostüm. Viel Applaus für diese Variante der Weihnachtsgeschichte.

Von Steve Kuberczyk-Stein

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