Neu im Kino: „Janosch - Komm wir finden einen Schatz“ - lebensfroh, witzig, für die Jüngsten geeignet

Vom Wert der Freundschaft

In der Dunkelheit unterwegs: Bär (von links), Jochen Gummibär und der Tiger. Foto:  Verleih

Auf seine alten Tage kommt auch Janosch zur Ehre der drei Dimensionen. Der dritte Kinofilm nach Motiven des Kinderbuchautors erstrahlt in makellosem 3D, ohne den Charme und die spezielle Färbung des Janosch-Universums zu verlieren.

Nach „Oh, wie schön ist Panama“ und „Die Tigerentenbande – Der Film“ erwartet die jüngsten Kinozuschauer und deren jung gebliebene Begleiter ein weiteres, ebenso spannendes wie lehrreiches Abenteuer von Tiger, Bär und Co.

Eigentlich wollten sie nur ein wenig angeln, aber dann erleben Tiger und Bär eine Überraschung. Sie finden eine geheimnisvolle Karte, die zweifelsohne den Weg zu einem Schatz weist. Doch funkt der Hund Kurt dazwischen, der sich als Echtheits-Experte aufspielt. Schon ist die Karte futsch. Das hält Tiger und Bär, die wenig später den anhänglichen Hasen Jochen Gummibär in ihrer Mitte begrüßen, nicht von einer Schatzsuche ab. Aber auch Kurt und Detektiv-Kater Gokatz steht der Sinn nach Reichtum. Der Wettlauf zum Piratenschiff, auf dem das finanzielle Glück winken soll, ist für alle Beteiligten mit Gefahren und brenzligen Situationen gespickt. Es gilt, Sümpfe und Eiswüsten zu durchqueren und hungrige Krokodile auszutricksen.

Produziert und in Szene gesetzt wurde der Trickfilm einmal mehr von Irina Probost, die die Vorlagen mit großer Sensibilität modernisiert, ausbaut und kinotauglich macht. „Komm, wir finden einen Schatz“ ist eine lebensfrohe, witzige und absolut gewaltfreie Geschichte, die die Werte der Freundschaft und des Zusammenhalts zelebriert, die mit keinem Gold der Welt aufzuwiegen sind. Die denkbar beste Einstiegsmöglichkeit in die Welt des Kinos.

Genre:

ohne Altersbeschränkung

Wertung: !!!!!

Von André Wesche

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