Das Wilhelmsgymnasium - ein Haus voller Pop

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Erst vor einem Jahr gegründet, jetzt mit sieben Songs vertreten: Die Bigband des Wilhelmsgymnasiums.

Kassel. Mozart hatte frei. Denn „WG goes Pop“. Am Donnerstagabend war ein ganzer zweieinhalbstündiger Konzertabend in der Aula des Wilhelmsgymnasiums der Popmusik vorbehalten.

Was sonst nur in „normale“ Schulkonzerte eingestreut wird, konnte diesmal (und erstmals an dieser Schule) voll auftrumpfen. Nicht weniger als zwölf Gruppen waren zu hören. Den größten Raum bekam die erst vor einem Jahr gegründete Bigband, die stilsicher unter der Leitung des Poplehrers Michael Fink gleich sieben Nummern spielen durfte.

Die kleineren Ensembles boten jeweils ein Stück. Von Klasse 6 bis zur Oberstufe, von zwei bis neun Mitgliedern, war eine große Vielfalt am Start. Jeder Song hatte seinen besonderen Charakter, und man spürte die viele Probenarbeit, die auch nur für ein Dreiminutenstück erforderlich ist. Großen Beifall bekamen zum Beispiel die drei Sechstklässler Arne Dietrich, Luca Keil und Felix Fink, die ziemlich unbekümmert und cool „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller über die Rampe brachten. Ein weiterer Höhepunkt die kräftige, charakteristische Popstimme der Oberstufenschülerin Nora Witzel, die „Run“ mit Klavier und „Skyfall“ mit der Bigband sang.

Zwei jeweils sechzig Stimmen starke Chöre (Unterstufenchor, Leitung: Julia Huss, und Schulchor, Michael Fink) brachten mit „Whatever“ von Oasis und der unverwüstlichen „Bohemian Rhapsody“ von Queen weitere Farben ins Spiel.

Ganz etwas Besonderes ist „Leehrgut“, die Lehrerband des Gymnasiums. Zwölf mehr oder weniger verborgene Talente können sich hier austoben und taten dies unter gewaltigem Applaus, zum Beispiel mit dem programmatischen „Ich lieb diese Tage“ von Kris. Zum Schluss gab es einen Titel von Bigband und Lehrerband. Nicht minder programmatisch: „Everybody needs somebody“. Und Mozart war doch da - auf einem der Abiplakate.

Von Johannes Mundry

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