Theater zum Mitmachen: Improvisations-Sommershow mit ImproKS

Improvisations-Theater macht Spaß. Weil es Theater zum Mitmachen ist, auch mal die eigenen verrückten Ideen auf der Bühne landen können und dort zu kleinen, witzigen Szenen weiter entwickelt werden. Und das von Spontankomödianten, die daraus richtig gute Unterhaltung machen können.

Das Improvisationstheater ImproKS sorgte am Mittwoch vor knapp 40 Besuchern im Cassalla-Theater für dieses besondere Vergnügen. Von Fünf auf Eins wird gemeinsam zurückgezählt und ab geht die Post. Mit der Aufgabe, Figuren zu biegen, ging es los. Die Figuren waren die Impro-Leute, die Verbieger kamen aus dem Publikum. Steht die Pose, wird daraus von den Schauspielern eine Szene kreiert: Fahrradprüfung, Steuererklärung. Schmunzeln.

Es folgte ein „Fußpflegetermin im Wilden Westen“, der sogleich auch noch als Heulsusendrama präsentiert wurde. Die ersten Lachanfälle im Auditorium waren nicht zu überhören. Die Stimmung stieg mit jeder neuen Verrücktheit. Ein weiterer Höhepunkt: der Bildungsteil. Das konkrete Thema dazu kam wieder per Zuruf von den Besuchern: „Massentierhaltung in der Altersteilzeit.“ Auf sowas muss man erst mal kommen. In Szene gesetzt sorgte es für die nächsten Brüller: Ein selbst ernannter Wissenschaftler wird dazu von einer Journalistin befragt, eine Gebärdendolmetscherin begleitet das Ganze mit Körperverrenkungen und Grimassen. Darauf: Glückwünsche für eine Besucherin, die erst vor kurzem Geburtstag hatte.

Eine schöne Idee ihr ein Ständchen zu singen - oder zumindest so zu tun, als wäre es Gesang. Der Text : Vorlieben aus ihrem Privatleben. Die Geehrte hatte ihre Freude. Der nächste Spaß: Ein Mord an einem Schornsteinfeger. Das Motiv? Der Tatort? Der Tathergang? Das musste die Impro-Täterin selbst heraus finden – über die Arme und Hände ihres Mitspielers. Fazit: Ein großer Spaß für alle.

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