Auf Wolke sieben: Das Musical „Himmlisch gerockt“ im Tic

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Die Mates in Rock: (von links) Harald Tauber, Claudius Freyer und Harry Stingl.

Kassel. Gar nicht so einfach, in den Himmel zu kommen: Nach einem Autounfall wegen überhöhter Geschwindigkeit steht Harald vor einer Schranke und darf nicht rein in die himmlische Sphäre zu den beiden Gitarristen.

In dem Musical „Himmlisch gerockt“, das am Mittwoch im Theater im Centrum Premiere hatte, geht es um drei Musiker, die im Himmel die Band Mates in Rock gründen. Zu Beginn singt der österreichische Gastsänger Harald Tauber als Harald das schöne Lied „Dust in the Wind“ und beeindruckt mit toller Musicalstimme.

Harry (Harry Stingl) und Claudius (Claudius Freyer) brauchen einen Sänger und nehmen Harald auf. Harry ist dort oben, da er 1986 in der Challenger OV-99 ums Leben kam. Claudius putzte mit einer Bierflasche in der Hand Fenster und fiel hinaus. Mit dem traurigen Lied „Tears in Heaven“ von Eric Clapton zeigen die drei, wie stark sie sind.

In dem von Michael Fajgel inszenierten Stück reihen sich die Rocksongs an eine kleine Handlung mit vielfach witzigen Dialogen. Harald, Harry und Claudius merken bald, dass ihnen etwas fehlt. Umgeben von Nebel in Rot, Grün, Gelb und Blau bringen sie jetzt „Satisfaction“ von den Stones und „Smoke on the Water“ von Deep Purple. Später begegnen sie Gott. Dieser schlurft mit einem iPad herum, das ihm Steve Jobs zum Eintritt schenkte, trägt einen einfallslosen Mantel und beauftragt die Gruppe, einen ultimativen Song zu finden. Sonst müssten sie zur Strafe Schlager singen. Also probieren die Mates in Rock herum.

Zum Höhepunkt des Abends wurde „Born to Be Wild“ von Steppenwolf. Das Publikum im ausverkauften Tic war wie berauscht von den vielen Klassikern der Rockgeschichte. Ältere und Junge rockten im Sitzen, klatschten unermüdlich im Takt. Eine schräge Inszenierung mit herrlicher Musik. Tosender Beifall und Getrampel.

Wieder am 7., 9. und 10.1., 19.30 Uhr.

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