Zärtlichkeit und Witz: Dorothea Proschko und Gäste im Palais Hopp

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Ihr flogen die Herzen zu: Sängerin und Gastgeberin Dorothea Proschko.

Kassel. Dorothea Proschko hat eine großartige Gesangsstimme, zudem eine sympathisch ungekünstelte Ausstrahlung und es mit dieser Kombination vor Millionen von Fernsehzuschauern bis in das Viertelfinale der Castingshow „Voice Of Germany“ geschafft.

Gründe genug, um die ersten Starallüren zu hegen? Im Gegenteil – und gerade dafür fliegen der Kasseler Lehramtsstudentin für Musik und Deutsch am Montag im bestens gefüllten Palais Hopp die Herzen schon zu, bevor sie singt. „Ich bin so aufgeregt“, gesteht sie dem Publikum und schiebt augenzwinkernd nach: „Nein, eigentlich fast gar nicht.“

„Voices Goes Palais Hopp“ heißt die Konzertreihe, die Proschko eröffnet. Eine stark aufspielende Band mit Fabian Petzold, Martin Raddatz, Christoph Dubbel, Christian Svenson begleitet. Mit Lara Trautmann und Daniela Oude Kotte präsentiert Proschko zwei weitere „Voice Of“-Sängerinnen. Die beiden „Voice Of“-Kandidaten Sem Eisinger und Fabian Ludwig mussten kurzfristig absagen. Ins Gewicht fällt das bei diesem großartigen Konzert nicht wirklich.

Nach einigen Rock- und Soulnummern, die Proschko mit Kraft und Feuer intoniert, sind es vor allen die mit viel Gefühl gesungenen Kerzenlicht-Balladen, denen das Publikum mit Gänsehaut lauscht.

Proschko und Trautmann berühren unter anderen mit „Dive“ von Ed Sheeran und „Das Leben ist schön“ von Sarah Connor, Kotte mit einer wunderbar gesungenen Version von „Out Here On My Own“, einem Stück aus dem Musikfilm „Fame“. Später präsentiert sie am Keyboard ihre erste selbst geschriebene Ballade.

Für humorvolle Kontraste sorgen die Ansagen von Proschko. Sie versteht es, locker drauflos zu plaudern, bedankt sich bei ihrem Vater dafür, dass „bei uns zu Hause immer so gute Musik lief“, und schwärmt seufzend von dem finnischen Musiker Samu Haber, in dessen Team sie bei der Castingshow war: „1,93 Meter groß, blond, blauäugig – ein cooler Typ, Finnisch klingt so sexy.“

Das Publikum feierte Proschko und ihre Bühnenfreundinnen lautstark und bekam noch zwei Zugaben.

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