Großes Chor- und Orchesterkonzert zum Stadtjubiläum in der Christuskirche

Von zart bis gewaltig

Große Klangbögen: Die Kantorei Wilhelmshöhe-Brasselsberg, der Kammerchor Vox humana und Gäste sangen in der Christuskirche. Foto:  Fischer

Kassel. Höhepunkte geistlicher Musik bot ein viel beklatschtes großes Chor-Orchester-Konzert am Freitag in der Christuskirche. Es bildete den Abschluss einer Konzertreihe, zum Stadtjubiläum veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Kassel.

Werke von Mendelssohn Bartholdy (Der 42. Psalm) und Puccini (Messa di Gloria) standen dabei im Zentrum. Die Leitung hatten Kantorin Uta-Verena Kröhn und Bezirkskantor Stephan Herrmann. Das Dirigat hatte die Kantorin übernommen, die mit schwungvoller und deutlicher Zeichengebung den großen Chor (Kantorei Wilhelmshöhe-Brasselsberg, Kammerchor Vox humana und Gäste) und das Orchester (Mitglieder des Staatsorchesters und des Kammerorchesters Louis Spohr) vom „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ bis zum „Preis sei dem Herrn“ des 42. Psalms führte.

Bemerkenswert dabei die differenzierte Gestaltung, die vom zarten Anfang bis zum gewaltigen Ausbruch des „Harre auf Gott!“ reichte. Mit den Fortissimo-Klängen hätte man auch einen großen Dom füllen können. Die Gesangssolisten Traudl Schmaderer (Sopran) Joaquin Asiain (Tenor) und Helmut Weckesser (Bass) sorgten mit ihren wohlklingenden Stimmen, technisch sicher und sauber geführt, dafür, dass die Wiedergabe beider Werke zu einer musikalischen Einheit wurde. So verhalten, wie das Konzert begann, klang es auch mit der Bitte um Frieden aus.

Trotz der teilweise effektvollen Schlüsse in der Messe sparte sich das Publikum in der voll besetzten Kirche seinen begeisterten (und berechtigten) Beifall bis zum Schluss auf.

Von Gerhard Raßner

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