Neu im Kino: „Yogi Bär“

Zausel ohne Charme

Putzig: Yogi Bär. Foto:  tx

In den 60ern trollte ein putziger Bär mit Krawatte über die TV-Bildschirme und gewann alle Herzen. Jetzt feiert die US-Zeichentrickserie „Yogi Bär“ ein Kino-Comeback. Als Mix aus Real- und Animationsfilm, aufgemotzt in 3D, soll sie zum weihnachtlichen Familienkinoausflug animieren. Doch der Bär ist ein schwacher Abglanz seines Selbst.

Die Story: Als der korrupte Bürgermeister Brown den Jellystone-Nationalpark verkaufen will, tritt der Zank zwischen dem verfressenen Yogi Bär, der Picknickkörbe der Camper stibitzt, und Ranger Smith in den Hintergrund.

Fressen, schlafen, dummschwätzen, schlampige Pläne schmieden - kein Wunder, dass sich einst Klein und Groß mit dem Schlawiner und seiner Chaos-Höhle identifizierten. In der lauten, hektischen Kinoversion ist vom Zausel-Charme des liebenswürdigen Lotterbären nichts übrig. Das Gemütstier verkommt zur Nervensäge, die Menschen sind bedepperte, zynische Karikaturen. Nur selten trifft die lieblose Inszenierung die launige Tonart der Cartoons. Manches war früher wirklich besser. (dapd)

Genre: Animationsfilm

ohne Altersbeschränkung

Wertung: !::::

Von Birgit Roschy

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