Zurück in die 80er

Kassel. Um halb eins betraten Enno Schmitt, Holger Bär und Lena Plaß von Dadajugend Polyform endlich im A.R.M. die Bühne. Gitarre, Synthesizer, eine Beatmaschine und Gesang sind das Gerüst des Trios.

Man fühlte sich versetzt in die 80er: Im Kreuzberger Kellerclub spielen Tears for Fears mit Heaven 17 und den Talking Heads. Dadajugend Polyform ist eine Mischung aus all dem, gewisse Songelemente klingen wie bei ihren Vorbildern. Das Publikum ist aber jünger und kennt die Originale aus den 80ern nicht mehr.

Wiederholungen gibt es immer wieder. So kann man Dadajugend Polyform nicht vorwerfen, nur eine Kopie zu sein. Die Band spielt mit den Klischees und transportiert die Musik in die Jetztzeit. So steht man eben nicht in den 80ern, sondern im gut gefüllten Kellerclub im Hier und Jetzt. Das Publikum wusste nicht recht, wie es mit der Musik umgehen soll. Lena versuchte, die Zuschauer zu bewegen, den Halbkreis vor der Bühne zu schließen.

Zu später Stunde kam die Party doch in Gang. Man ging im guten Gefühl nach Hause, dass die 80er nicht nur Schreckliches wie Vanillahosen zu bieten hatten, sondern sehr prägende Bands hervorgebracht haben.

Von Henning Beste

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