Zuschauer helfen mit: Die Kleine Bühne 70 spielt „Der gestiefelte Kater“

Jasmin Landskron ist „Der gestiefelte Kater“. Foto: Eberlein

Kassel. Ein gutes Märchen braucht eine schöne Prinzessin, einen Bösewicht und einen strahlenden Helden. Wenn der Held aber kein mutiger Jüngling, sondern ein alter Kater ist, dann muss ein bisschen getrickst werden, damit aus der Prinzessin und dem Jüngling am Ende ein Brautpaar wird.

Die kleine Bühne 70, die es seit 45 Jahren in Kassel gibt, hat nicht getrickst, sondern unter der Regie von Ralph Langlotz das Grimm-Märchen „Der gestiefelte Kater“ herausgebracht. Am Samstag hatte es in der Bühnenfassung von Robert Bürkner und mit Musik von Amadeus Pakmur im Cassalla-Theater Premiere.

Fast ausverkauft war das Theater, und das überwiegend junge Publikum verfolgte vergnügt die Geschichte des schlauen Katers (Jasmin Landskron), der dem armen Müllersohn Hans (Daniel Rothauge) sowohl zu Geld und Ruhm als auch zu der Hand der schönen Prinzessin Rosemarie (Lara Gundlach) verhalf.

Die jungen Zuschauer waren immer wieder gefragt, den Darstellern unter die Arme und Pfoten zu greifen. „Wo versteckt sich der Hans?“ oder „Sagt ihr zusammen mit mir den Zauberspruch auf?“ Solche Fragen waren während der zweistündigen Aufführung zu beantworten.

Mit viel Liebe zum Detail haben der Regisseur, die Darsteller und alle fleißigen Hände hinter der Bühne das Stück gestaltet. Drei verschiedene Bühnenbilder, märchenhafte Kostüme und professionell geschminkte Gesichter bekam das Publikum zu sehen.

Erstmals hatte die Truppe der Kleinen Bühne 70 die angehenden Kosmetikprofis der Kasseler Hippokratesschule einbezogen. Die Darsteller fühlten sich sichtlich wohl, verkörperten mit viel Witz und Können ihre Rollen und konnten sich nach ihrem Auftritt von den jungen Zuschauern feiern lassen.

Das Märchenstück ist bis zum 3. Januar 2016 in zahlreichen Aufführungen im Cassalla-Theater zu sehen.

Karten gibt's unter der Tel. 0561/774919 oder im Internet: www.kb70.de.

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