In Leipzig wird Europas größtes Lesefest gefeiert - 1500 Autoren stellen Bücher vor

Zwischen Comic und Lyrik

Leipzig. Vier Tage und Nächte lang heißt es in Leipzig: lesen, lesen und nochmals lesen. Parallel zur Buchmesse werden auf Europas größtem Lesefest 1500 Autoren erwartet. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ein Überblick in Schlagworten:

• AUTOBIOGRAFIE: Der Blick auf das eigene Leben liegt im Trend: Die Musiker Wolfgang Niedecken und Giora Feidman stellen ihre Autobiografien vor, der Publizist Alfred Grosser auch.

• COMIC: Serban Cristescu ist Art-Director der „Simpsons“-Bücher, Achdé ist Zeichner von „Lucky Luke“. Beide kommen zur Buchmesse und signieren.

• HOHEITEN: Xenia Prinzessin von Sachsen berichtet aus dem Leben einer Prinzessin im 21. Jahrhundert. Dschungelkönigin Desirée Nick kontert mit „Gibt es ein Leben nach fünfzig? - Mein Beitrag zum Klimawandel“.

• KRIMIS: 136 Krimis werden auf der Messe präsentiert; teils an besonderen Orten - etwa im Landgericht und in einer Polizeidirektion.

• LEBENSERFAHRUNG: Der 93 Jahre alte französische Autor Stéphane Hessel will seine Streitschrift „Empört euch“ präsentieren.

• NACHWUCHS: Im legendären Leipziger Studentenclub Moritzbastei lesen die Stars von morgen. Rund 50 Nachwuchs-Schriftsteller sind bei der Langen Leipziger Lese-nacht dabei.

• LYRIK: Drei Abende lang sind die Gedichte die Stars: Bei der Lyrik-Session in einem Leipziger Schlösschen.

•LITERATURPREISTRÄGER: Die beiden deutschen Literaturnobelpreisträger, Günter Grass und Herta Müller, fehlen in diesem Jahr.

• ORTE: Der Lese-Marathon lässt kaum einen Ort aus. Auch ein Klärwerk, ein Friedhof, der Zoo, eine alte Damenhandschuhfabrik und ein Clownsmuseum dienen als Literatur-Bühne.

• POLITIKER: Das politische Buch ist stark vertreten. Mehrere ehemalige Ministerpräsidenten sind als Autoren auf der Bücherschau: Kurt Biedenkopf, Peer Steinbrück und Günther Beckstein.

• SOFAS: Auf dem Blauen Sofa der Messe sitzt während der Messe alle 30 Minuten ein anderer Autor zum Gespräch. Mit dabei sind beispielweise Olli Dittrich, Veronica Ferres und Sven Regener. Im Gegensatz dazu bleibt das Schwarze Sofa allein den Comic-Machern vorbehalten. (dpa)

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