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Keine Lust mehr auf 9-to-5? Welche beruflichen Alternativen es gibt

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Von: Carina Blumenroth

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Starre Arbeitszeiten und von 9 bis 17 Uhr erreichbar sein? Das ist nicht das, was sich einige Arbeitnehmer unter einem erfüllten Arbeitsleben vorstellen. Doch es gibt Alternativen.

Die Arbeitswelt ist ständig im Wandel: Bis 2036 werden 30 Prozent der Arbeitnehmer in Rente gehen – also die Generation der Babyboomer, informiert welt.de. Generell ist jeder Fünfte im falschen Job, wie aus einer Studie von Avantgarde Experts aus dem vergangenen Jahr hervorgeht. Besonders jüngere Menschen sind eher bereit zu kündigen und sich einen anderen Job zu suchen.

Wenn der alte Job nicht mehr passt: Trends zeigen das Verhalten von Menschen

Team macht einen neuen Vertrag.
Im Job möchten Sie sich umorientieren, damit Sie nicht mehr von 9 to 5 arbeiten? Es gibt verschiedene Möglichkeiten. © Imago

Wenn jemand unglücklich im Job ist, zeigt sich das in der Regel am Verhalten. Manche machen dann nur das Notwendige und geben nicht mehr, als vertraglich vereinbart wurde. Dieser Trend wird Quiet Quitting genannt.

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Weg vom 9 to 5 Job: Welche Möglichkeiten Sie haben

Ihr alter Job erfüllt Sie nicht mehr und Sie denken über Alternativen nach, was Sie stattdessen machen können? Eine Möglichkeit, einen neuen Job in einer neuen Branche zu erlagen, geht beispielsweise über den Quereinstieg. Die Bundesagentur für Arbeit informiert über die verschiedenen Möglichkeiten, wie Sie in einen neuen Job starten können. Beispielsweise könne ein Weg auch über verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten führen. Dies sei sinnvoll, wenn der neue Job einen anerkannten Berufsabschluss voraussetze.

Teilzeitarbeit als Zwischenlösung?

Wer sich scheut, direkt einen klaren Einschnitt zu machen, kann die sichere Stelle im Job auch erst einmal reduzieren. Spielen Sie mit dem Gedanken, freiberuflich zu arbeiten, dann können Sie einen sanften Einstieg auch nebenbei über das Kleinunternehmertum machen. Als Kleinunternehmerin oder Kleinunternehmer, mit einem Umsatz von unter 22.000 Euro im Gründungsjahr, sind Sie von der Umsatzsteuer befreit. Das Portal kleinunternehmer.de informiert, dass es bei der Kleinunternehmerregelung bleibe, wenn der Umsatz im zweiten Jahr unter 50.000 Euro bleibe.

Einen Neustart wagen? Wie es sein kann, wenn man „dem Herzen folgt“

Ein vermeintlich sicherer Job in einer Bank, geregeltes Einkommen, berufliche Erfolge – das ist doch alles, was man braucht, oder? Nein, das muss nicht alles ein – Isabell Sabellek hatte das und hat sich dagegen entscheiden. Auf ihrem Instagram-Account iamisafit schreibt sie: „Das ganze Geld und die Erfolge im Job haben mich nicht glücklich genug gemacht, also folgte ich meinem Herzen.“

Zu dem Bild schreibt sie: „Vor einigen Jahren hätte ich nie geglaubt, dass ich meinen Vollzeitjob kündige und wegziehen würde.“ Jetzt mache sie allerdings, was sie liebe – die beiden Unternehmen erlaubten es ihr, mit spannenden Menschen an spannenden Projekten zu arbeiten. Im Fokus steht dabei der Ninja Sport für alle. Isabell Sabellek arbeitet als Personaltrainerin und organisiert mit Partnern die European Ninja League. Das Ganze orientiert sich an der Sendung Ninja Worrior Germany – Sabellek nahm 2016 an der ersten Staffel in Deutschland teil und ist seitdem regelmäßig dabei. Ganz reibungslos hat allerdings das alles nicht geklappt, die Projekte kosten Kraft und auch schwere Knieverletzungen haben sie zurückgeworfen, allerdings habe sie sich wieder zurückgekämpft. Übrigens: Auch das Alter muss keine Rolle spielen – ein Neustart gelingt auch mit 50 plus.

Eigene Gründung als Flucht aus dem 9 to 5 Job?

Wenn Sie den Gedanken an eine Selbstständigkeit haben, können Sie sich bei der Agentur für Arbeit beraten lassen. Falls die Voraussetzungen stimmen, ist sogar eine finanzielle Unterstützung möglich. Sinnvoll können auch Existenzgründungs-Seminare sein, da geht es dann vor allem um die Rechte und Pflichten für Selbstständige.

Bei allen Entscheidungen ist es wichtig, dass man sich Informationen an den entsprechenden Stellen einholt. Eine professionelle Beratung oder Gespräche im Freundes- und Familienkreis bieten eine Orientierung. Grundsätzlich gibt es verschiedenste Wege und Arbeitsmodelle – welcher Weg ideal passt, ist eine individuelle Entscheidung.

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