5000 statt 800 Fans: Boygroup in Not

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Es kamen sechsmal mehr Fans als gedacht zur Autogrammstunde der Band nach Köln

Köln - Sie sind offensichtlich beliebter, als der Veranstalter dachte: Eine Autogrammstunde der Boygroup One Direction in Köln ist am Samstag aus dem Ruder gelaufen.

Es kam zu Platznot, weil 5000 Fans statt der erwarteten 800 kamen. Laut Polizei wurden etliche Fans etwa wegen Kreislaufproblemen behandelt, von schwereren Verletzungen wurde zunächst aber nichts bekannt.

Die Boyband One Direction

Ein Polizeisprecher bezeichnete die Vorkehrungen des Veranstalters als „unzureichend“, er wollte den Vorfall aber nicht als Massenpanik bezeichnen. Man habe die Veranstaltung nicht abbrechen müssen, sagte der Sprecher. Die Polizei habe jedoch mehr als 100 Kräfte im Einsatz, um für Ordnung zu sorgen. Die Autogrammstunde sollte gegen 18.30 Uhr beendet sein.

Der Fall erinnert an eine Panik im Einkaufszentrum Centro im März 2011 in Oberhausen. Zu einer Autogrammstunde mit Kandidaten der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ waren damals an die 20 000 Menschen gekommen - maximal 5000 hatte der Veranstalter erwartet. Es gab 60 Verletzte, nachdem wegen Überfüllung die Türen geschlossen worden waren und die wartende Menge von hinten nachdrückte.

dpa

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