Adele: Selbstbewusst und auf die Musik konzentriert

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Adele gewann sechs Grammys.

London - Als Modezar Karl Lagerfeld die britische Sängerin Adele vor kurzem als zu dick bezeichnete, schoss er eindeutig ein Eigentor: Genau solche Wertungen sind es, denen sich Adele entzieht.

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„Ich bin sehr selbstbewusst, sogar wenn ich lese, dass Leute schlimme Sachen über mein Gewicht sagen“, erklärte Adele, die mit vollem Namen Adele Laurie Blue Adkins heißt, schon vor Jahren in der britischen Zeitung The Independent. Sie wolle kein „debiles Modepüppchen“ sein, dem man vorschreibe, was es anzuziehen und zu essen hat.

Stattdessen konzentriert die 23-Jährige sich auf ihre rauchige, ausdrucksstarke Stimme - und hat damit in den vergangenen Jahren rekordverdächtige Erfolge gehabt. „Ich bin kein Trendsetter - ich bin eine Musikerin“, sagt sie. Keine Partyeskapaden oder Skandale, stattdessen ein eher bodenständiges Auftreten.

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Für sie ist die Musik das Wichtigste, betont sie immer wieder. Sie schreibt ihre Songs selbst, statt aufwendigen Shows oder Videos gibt sie den Tönen und Texten die Hauptrolle. In ihrem Blog präsentiert sie sich als eine Art Mädchen von Nebenan, das den immensen Erfolg kaum fassen kann.

Ihre Musikalität hat sie nach eigenem Bekunden nicht von zu Hause mitbekommen - ihre Eltern seien komplett unmusikalisch. Ihre Mutter war noch ein Teenager, als Adele am 5. Mai 1988 im Londoner Stadtteil Tottenham zur Welt kam. Zeitweise erzog sie ihre Tochter allein. Sie arbeitete als Möbelbauerin und Masseuse.

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Als Kind sang Adele Spice-Girls-Hits nach und trat vor Freunden auf. Mit etwa 14 Jahren hielt sie auf Einladung eines Familienfreundes zum ersten Mal ein Mikro in der Hand und nahm ein Blondie-Cover auf. Später ging sie dann auf die „London School for Performing Arts and Technology“ in Croydon - die Schule, in der auch Amy Winehouse, Leona Lewis, Katie Melua, Jesse J und viele andere Talente büffelten und gleichzeitig ihre Stimmen ausbauten.

Ihr 2008 erschienenes Debütalbum mit dem Titel „19“ und die Single „Chasing Pavements“ machten sie in Großbritannien und bald auch darüber hinaus bekannt. Ihr Album „21“ brachte dann 2011 den endgültigen Durchbruch.

dpa

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