Wegen Angriff auf dessen Privatsphäre

Adjani: Rückzieher bei Film über Strauss-Kahn

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Werden nun doch nicht zusammen drehen:

Paris - Die französische Schauspielerin Isabelle Adjani will doch nicht in einem geplanten Film über die New Yorker Sex-Affäre des früheren IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn mitspielen.

"Obwohl ich anfangs von der Idee begeistert war, an der Seite von Gérard Depardieu zu spielen (...), ziehe ich es vor, mich aus dem Projekt zurückzuziehen", kündigte die 57-Jährige in einer am Samstag auf der Kinowebsite "CinéObs" veröffentlichten Erklärung an. Hintergrund seien die jüngsten Angriffe auf die Privatsphäre von Strauss-Kahn und dessen Ex-Partnerin Anne Sinclair.

Adjani spielte damit offensichtlich auf die Veröffentlichung des Buches "Belle et Bête" von Marcela Iacub an. In der Erzählung hat die Autorin nach eigenen Angaben eine mehrmonatige Beziehung zu Strauss-Kahn im Jahr 2012 verarbeitet. Sie beschreibt ihn dabei als "halb Mensch, halb Schwein".

Der von dem US-Regisseur Abel Ferrara ("Bad Lieutenant") geplante Film soll den tiefen Fall des Dominique Strauss-Kahn (63) schildern. Der Franzose hatte im Mai 2011 nach Vergewaltigungsvorwürfen eines New Yorker Zimmermädchens seinen Chef-Posten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington aufgeben müssen. Die Affäre machte zudem seine Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur in Frankreich zunichte.

Schauspielstar Depardieu (64) hatte im vergangenen Frühjahr angekündigt, Strauss-Kahn darstellen zu wollen. "Ja, ich werde es machen und zwar, weil ich ihn nicht mag", sagte er zu seiner Beteiligung an dem Kinoprojekt. Adjani sollte Strauss-Kahns Frau spielen. Das Paar lebt mittlerweile getrennt.

dpa

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