Die Ärzte kündigen neues Album an - im "Donald Duck"-Heft

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Die Ärzte

Berlin - Die Ärzte haben mal wieder ihr Faible für schräge Scherze bewiesen: Für die Ankündigung ihres neuen Albums nutzten sie nicht etwa Facebook oder Twitter - sondern ein Donald-Duck-Heft.

Am Donnerstag erschien eine Entenhausen-Sonderausgabe namens "Donald - Das Magazin" zum 60. Geburtstag des Micky-Maus-Magazins.

Darin versucht sich Donald Duck als Musikjournalist - und interviewt die selbsternannte "Beste Band der Welt", die Ärzte. Das Berliner Trio wird dabei zur "Besten Band Entenhausens" und verkündet hochoffiziell, dass eine neue Platte ansteht.

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

"Auf unseren Bürzeln haben wir nicht viel gesessen in der Zwischenzeit. Mehr wollen wir noch nicht verraten", hält sich Farin Urlaub bedeckt. Doch Bandkollege Bela B. ergänzt: "Ihr sollt es als Erste wissen: Wir sind grade im Studio und arbeiten am neuen Album."
42 Stücke habe die Band bereits geschrieben, so viele wie noch nie, so Bela B. - erscheinen soll das Album im Jahr 2012. Es wird das erste nach fünf Jahren. "Jazz ist anders" erschien 2007. Die CD war seinerzeit nicht in eine gewöhnliche Plastikhülle, sondern in eine Pizzaschachtel verpackt.

Nur eine von vielen schrägen Ideen in der fast 30-jährigen Bandgeschichte. Und jetzt kündigt das Trio also ausgerechnet gegenüber Donald Duck ihr neues Album an.  

Um eine Ente handelt es sich übrigens nicht.

al.

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