Alain Delon: Tod als Erlösung für Romy Schneider

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Starb viel zu früh. Romy Schneider war eine fantastische Frau und Schauspielerin.

München - Alain Delon äusserte sich vor der Presse zu Romy Schneiders frühem Tod. „Ich habe es als Erlösung gesehen!“ Der Schauspieler ist überzeugt davon, dass Romy niemals so zum Mythos geworden wäre.

Schauspieler Alain Delon sieht den frühen Tod von Romy Schneider als Erlösung für die Schauspielerin. “Man wird mich vielleicht nicht verstehen, aber ich habe ihre Erlösung ersehnt. Sie konnte nicht mehr leben“, sagte Delon der Illustrierten “Bunte“. Sie waren von 1958 bis 1964 liiert beziehungsweise verlobt. Delon sieht Romy Schneiders Privatleben inzwischen als “eine Reihe von Reinfällen, Brüchen und Unglücken“. “Sie war hoffnungslos einsam. Ich wusste, dass sie an gebrochenem Herzen sterben würde“, meinte der Schauspieler zu Schneiders Tod mit nur 43 Jahren.

Ein Streifzug durch Romy Schneiders Leben

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Im Dezember 1955 hatte der erste Sissi-Film Premiere, und es war gleichzeitig der Beginn einer Welt-Karriere für die während der Dreharbeiten gerade mal 16-jährige Romy Schneider. Unternehmen Sie mit uns einen Streifzug durch ihr Leben. © dpa
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Romy Schneider mit ihrer Mutter Magda Schneider im Jahr 1954 in Hamburg © dpa
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Ein Foto von "Sissi"-Dreharbeiten im Jahr 1956 © dpa
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Schauspieler Horst Buchholz steckt seiner Kollegin Romy während des Berliner Filmballs am 5. Januar 1957 eine Nelke ins Haar. © dpa
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Romy Schneider tanzt 1959 mit dem französischen Schauspieler Alain Delon auf dem Münchener Filmball. © dpa
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Die beiden waren insgesamt fünf Jahre ein Paar. © dpa
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Romy Schneider in einer Szene des Films "Don't cry" ("Schrei nicht"), der 1969 ihn London gedreht wurde. © dpa
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Romy Schneider und Klaus Kinski in dem Film "Nachtblende" © dpa
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Talkmaster Dietmar Schönherr (r) und sein Talk-Nachfolger Hansjürgen Rosenbauer (M) unterhalten sich nach der Sendung von "Je später der Abend" am 30.10.1974 mit Romy Schneider. © dpa
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Romy Schneider 1974 in dem Film "Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen" © dpa
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Romy Schneider ("Sissy", "Das Mädchen und der Kommissar") im Jahr 1980. Sie verstarb rund zwei Jahre später am 29. Mai 1982 im Alter von nur 43 Jahren in ihrer Wahlheimat Paris. © dpa
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Romy Schneider ist tot, doch die Erinnerung lebt weiter: Dieses Originalkostüm ist Teil der Ausstellung "Mythos Romy Schneider". © dpa
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Diese Originalbriefe aus der Feder Romy Schneiders wechselten 1999 für umgerechnet rund 10.000 Euro den Besitzer. © dpa
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Im Jahr 2000 wurde Romy Schneider eine Briefmarke gewidmet. © dpa
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Romy Schneider als Wachsfigur in der Rolle der "Sissi" im Hamburger Panoptikum © dpa
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Echt oder nicht? Die berühmte Schauspielerin Romy Schneider wurde als Kaiseirn "Sissi" noch einmal in Wachs gegossen. Sie ist seit Juli in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in Berlin zu sehen. © dpa
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Besucher schauen im Jahr 2007 im Hamburger Museum für Arbeit in der Ausstellung "Filmkostüme! Das Unternehmen Theaterkunst - 100 Jahre Firmengeschichte" ein Kleid an, das Romy Schneider in dem Film "Die schöne Lügnerin" (1959) getragen hat. © dpa

So sei sie zum Mythos geworden. “Ich hätte sie nicht älter an meiner Seite sehen wollen. Es ist mir lieber, dass sie so gegangen ist, es ist gut so“, sagte der 73-jährige Franzose. “Sie hat uns als Schönheit verlassen.“ Schneider war im Mai 1982 tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Die Schauspielerei sieht Delon für ihren frühen Tod mitverantwortlich. “Dieser Beruf hat sie zerstört, kaputt gemacht. Sie fühlte sich angegriffen, verfolgt, vergewaltigt in ihrer Intimität“, sagte er. Romy Schneider sei “ein zu schnell zum Star gewordenes Kind“ gewesen. “Sie hatte Wutausbrüche und Launen wie ein Kind, immer aus gutem Grund, aber mit unvorhersehbaren Reaktionen“, erinnerte sich Delon. Er würdigte Schneider als “die große Liebe meines Lebens“.

Der Schauspieler drückte sein Bedauern aus, Romy nie geheiratet zu haben. Er bekannte, dass sie die Liebe seines Lebens war. Ob er ihr tragisches Schicksal beeinflusst hätte, wollte er nicht festlegen.

Ihre bekannteste Rolle hatte sie als Sissi. Die kitschige Version, es Lebens der österreichischen Kaiserin wurde immer mehr entschleiert.

Kaiserin Elisabeth: Bilder des Mythos Sissi

Sie verdrehte vielen Männern den Kopf. © dpa
Wie der Fächer befindet sich dieses Kleid in Privatbesitz und wurde uns exklusiv für ein Foto zur Verfügung gestellt. Das Kleid stammt aus dem Jahr 1896 und zeigt, wie schlank die Kaiserin war. © Tanja Lugert
Ihr Leben ist ein Mythos. Schon zu Lebzeiten verstand sie es hervorragend, alles um ihre Person geheim zu halten. Kaiserin Elisabeth hatte einen einfachen, aber exquisiten Kleidergeschmack. Sie hasste die überladenen Kreolen. © dpa
Elisabeths Taufkleid. © dpa
Kaiserin Elisabeth liebte Meissner Porzellan. Solche Figuren, auch von ihrer Person, mussten  in jedem ihrer Feriendomizile aufgestellt werden. © dpa
Schloss Schönbrunn © dpa
Zuckersüße Zeichentrickserie „Sissi“. Sie läuft auf KIKA und vermittelt nicht nur historisch falsche Fakten an kleine Mädchen. Die Serie ist an Kitsch nicht zu überbieten. © dpa
Dieser Fächer befindet sich in Privatbesitz. Exklusiv für uns wurde er fotografiert. Mit solchen Fächern „tarnte“ sich die Kaiserin auf ihren Reisen. © Tanja Lugert
Sie war sich ihrer Schönheit bewusst. So setzte Elisabeth ihr Aussehen als Waffe ein, um ihren Willen zu bekommen. © dpa
Der italienische Anarchist Luigi Lucheni erstach die Kaiserin am 9. September 1998 in Genf.  Er wurde schnell gefasst. © dpa
Sammlerstück: Die Kaiserin selbst wollte nie, dass andere sie bewundern. Sie hasste es, wenn alle Blicke auf sie gerichtet waren. © dpa
Die Toilette der Kaiserin. © dpa
Sissi -Statue © dpa
Handschuhe der Kaiserin. Sie wurden auf einer „Kaiserauktion“ versteigert. Private Objekte der österreichischen Herrscherin sind hochbegehrt bei Sammlern. © dpa
Eine Kopie der Totenmaske. Das Orginal ist bis heute verschollen. © dpa
Kitsch! Zum hundertsten Todestag der Kaiserin, wurde neben einer Sissi-Porzellanpuppe auch eine Version ihres Cousins Ludwig II. angeboten. © dpa
Gedenkmünze © dpa
Elisabeths Gebetsbuch. Es wurde auf einer Auktion versteigert. © dpa
Nach dem Tod ihres Sohnes Rudolf trug Elisabeth nur noch Schwarz. Ganz selten, bei Hochzeiten oder Taufen, wechselte die Kaiserin für kurze Zeit ihre Kleidung. © dpa
Wurde zu wohltätigen Zwecken versteigert: e ine Stiefelette von Elisabeth. Sie hatte sehr schmale Füße, trug aber Größe 40. © dpa
Sissi-Ausstellung in Schloß Unterwittelsbach im Landkreis Aichach-Friedberg. Dort verbrachte die Kaiserin oft ihren Urlaub. © dpa
Hoch zu Roß! Elisabeth war passionierte Reiterin. In England verfeinerte sie ihre Technik. Heute würde man ihren Stil als „Military“ bezeichnen. © dpa
Auf Elisabeths Spuren. Am Starnberger See war die Herrscherin sehr gerne. Erst nach König Ludwigs Selbstmord mied sie den Ort für viele Jahre. Ihr passte es nicht, wie die Familie mit der Geschichte umging. © dpa
So harmonisch war es zwischen Sissi und Franz leider nie. Schon nach der Geburt der  zweiten Tochter war die Ehe des Kaiserpaars am Ende. © dpa
Elisabeths Milchzahn. © dpa
Fragmente ihres Hochzeitkleides... © dpa
...wo das restliche Material sich befindet, ist unbekannt © dpa
Gedenkstätte für die Kaiserin. Hier machte die Herrscherin Urlaub. © dpa
Schattensilhouette von Kaiserin Elisabeth. © dpa
Marmorstatue im Wiener Sissimuseum. © dpa
Griechenland: Elisabeth liebte Korfu mit seinen ästhetischen Figuren. © dpa

ap

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