Erstes Konzert nach ESC-Eklat

Das sagte Kümmert den Fans in Bad Tölz

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Sänger Andreas Kümmert.

Bad Tölz - Knapp eine Woche nach seinem viel diskutierten Rückzieher vom Eurovision Song Contest (ESC) hat sich Andreas Kümmert auf die Bühne getraut: in Bad-Tölz.

Am Mittwochabend gab er ein Konzert in einer Rockkneipe im oberbayerischen Bad Tölz vor etwa 150 Zuschauern. Kümmert wurde von den Fans mit viel Applaus begrüßt. Nach dem ersten Song hatte der eigenwillige Unterfranke sogar einen Scherz parat: „Guten Abend. Ich bin Günther. Ich bin deutschlandweit das einzige zugelassene Andreas-Kümmert-Double.“

Bis zuletzt hatten die Fans Zweifel daran, ob sich Kümmert aus der Deckung wagt. „Ob Andreas wirklich heute kommt, oder kneift?“, fragte einer auf der Facebook-Seite der Tölzer Rockkneipe „Mäx“.

Der 28-Jährige hatte nach seinem deutlichen Sieg beim ESC-Vorentscheid völlig überraschend verkündet, doch nicht zu dem internationalen Wettbewerb nach Wien fahren zu wollen. An seiner Stelle tritt nun die Zweitplatzierte, Ann Sophie (24), für Deutschland an. Für diesen Schritt war er angefeindet worden, hatte aber auch Respektsbekundungen erhalten.

Andreas Kümmert singt am 12. März im Kino in Karlstadt

Für diesen Donnerstag hatte Kümmert ein weiteres Konzert geplant. Er wollte im Nachbarort seiner unterfränkischen Heimatstadt Gemünden, in Karlstadt, in einem Kino vor 200 Leuten spielen.

Obwohl der Sänger erst vor wenigen Tagen ein ebenfalls in Karlstadt geplantes Konzert abgesagt hat, war der Organisator des Konzertes guter Dinge. „Ich bin da immer noch optimistisch. Es hat sich schon so angehört, als ob er Lust hat, am Donnerstag zu spielen. Er sagte beispielsweise, dass er immer schon mal im Kino ein Konzert geben wollte“, sagte Christian Dunst der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Allerdings habe Kümmert den Wunsch geäußert, dass die Presse draußen bleibt. Diesem Wunsch will Dunst entsprechen: „Fernsehteams lassen wir auf jeden Fall nicht rein.“ Sicherheitsleute würden zudem dafür sorgen, dass es kein Chaos gebe.

Ex-Manager von Kümmert: "Hätte ein Desaster passieren können!"

Der ehemalige Manager des Sängers Andreas Kümmert sagt nach dem ESC-Skandal: "In Wien hätte ein Desaster passieren können!" Der Sänger hätte beim Eurovision Song Contest Probleme bekommen.

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dpa

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