Es geht um 100 Millionen Euro

Michael Jackson: Veranstalter wehrt sich

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AEG lehnt eine Zahlung an die Jackson-Familie ab.

Los Angeles - Der Anwalt der Konzertagentur AEG Live sagt in seinem Schlussplädoyer: "Michael Jackson ist an seinem Tod selber schuld." AEG lehnt damit eine Zahlung an die Jackson-Familie ab.

Hat die Konzertagentur AEG Live fahrlässig den Tod von Michael Jackson verursacht? Darum streiten sich gerade AEG Live und die Hinterbliebenen des King of Pop in Los Angeles. In seinem Schlussplädoyer sagte der Anwalt von AEG : "Michael Jackson ist an seinem Tod selber schuld."

Es geht um mehr als 100 Millionen Euro. AEG Live habe mit Dr. Conrad Murray fahrlässig einen unfähigen Arzt engagiert und Hinweise, die auf einen labilen Gesundheitszustand Jacksons hindeuten, ingnoriert haben. So das Hauptargument der Anwälte von Michael Jacksons Hinterbliebenen.

Marivn Putnam, Anwalt von AEG Live , erklärte nun am Mittwoch vor Gericht, dass die Konzertagentur nicht wusste, dass Michael Jackson das Mittel Propofol (Narkosemittel bei Operationen) als Einschlafhilfe benutzte. Putnam führte aus, dass sowohl AEG als auch Jackson diese Tournee spielen wollten, AEG hätte die Planung jedoch sofort gestoppt, hätten sie von dem Mittel gewusst.

Putnam: "AEG lernte die Wahrheit erst nach dem Tod von Mr. Jackson kennen. AEG hätte diese Tour niemals veranstaltet, wären sie in Kenntnis gewesen, dass Michael Jackson jede Nacht in seinem Schlafzimmer russisches Roulette gespielt hätte."

mm

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