Lobende Worte für Merkel

Angelina Jolie: Flüchtlinge sind keine Bettler 

+
Angelina Jolie sprach bei einer Pressekonferenz in einem Flüchtlingscamp im Libanon im März 2016.

London - Schauspielerin Angelina Jolie hat zu einem globalen Kraftakt für Flüchtlinge in der Welt aufgerufen. „Das ist eine Pflicht, die auf uns alle zukommt“, sagte sie in einer emotionalen Rede in London.

Zugleich warnte die 40-Jährige alle Länder davor, der Versuchung der Abschottung nachzugeben. „Wenn das Haus Deines Nachbarn brennt, bist Du nicht sicher, wenn Du Deine Tür zumachst“, fügte die UN-Sonderbotschafterin hinzu, die sich seit Jahren für Flüchtlinge engagiert. Sie sprach am Montag bei einer Sondersendung in den BBC-Studios in London.

Es dürfe auch keine Unterscheidung zwischen „muslimischen Flüchtlingen“ und etwa „christlichen Flüchtlingen“ geben. Eindringlich mahnte sie, die Flüchtlinge dürften niemals das Gefühl haben, Bettler zu sein.

Zugleich fand die Ehefrau von US-Schauspieler Brad Pitt (52) lobende Worte für die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Ich denke, das kam aus einem wundervollen emotionalem Antrieb.“ Merkel habe zeigen wollen, „dass es Offenheit gibt“. Jolie betonte auch, es sei wichtig, dass alle Flüchtlinge korrekt registriert würden.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.