Moderator will selbst kürzer treten

Pilawa über Raab: "Es gehört viel Mut dazu"

+
Jörg Pilawa (l.) sagt über den Abgang von Stefan Raab: "Es gehört viel Mut dazu."

Berlin - TV-Moderator Jörg Pilawa will mehr Zeit mit der Familie verbringen und wird deshalb im Fernsehen kürzer treten. Er äußert sich auch über den plötzlichen Abgang von Stefan Raab.

Der TV-Moderator Jörg Pilawa will seine Bildschirmpräsenz allmählich verringern. „Ich mache sukzessive weniger als vor zehn Jahren“, sagte der gebürtige Hamburger, der am kommenden Montag 50 Jahre alt wird, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist auch der Grund, warum ich vor zwei Jahren vom ZDF weggegangen bin, wo ich 30 Abendtermine im Jahr hatte. Und ich wache lieber 100 Mal mehr im Jahr zu Hause neben meiner Frau auf als in irgendeinem Hotel.“ In diesem Herbst moderiert er 40 Mal am ARD-Vorabend sein „Quizduell“ und einen Show-Dreiteiler mit dem Titel „Spiel für Dein Land“. Ganz aufhören wie ein Stefan Raab (48) kann er sich nicht vorstellen. Dessen Motive erschließen sich Pilawa nicht. „Es gehört aber viel Mut dazu, auf dem Zenit seines Schaffens aufzuhören. Ich bedaure es aber, weil ich ihn für den größten Ideengeber des Fernsehens in den vergangenen Jahren halte.“

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.