Michael Jackson: Was dieses Autopsiefoto beweisen soll

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Das bisher unveröffentlichte Autopsiefoto von Michael Jackson

Los Angeles - Die Geschworenen im Prozess gegen Michael Jacksons früheren Leibarzt bekamen ein bisher unveröffentlichtes Autopsiefoto zu sehen. Was dieses Bild belegen soll:

Die Anklage stellte das bisher unveröffentlichte Foto des Stars vor, während der Gerichtsmediziner Christopher Rogers als Zeuge aussagte. Jackson liegt nackt auf einem Tuch, sein Intimbereich ist mit schwarzen Balken unkenntlich gemacht. An seinem dünnen Körper sind Verbände und Kanülen angebracht. Rogers, der die Autopsie im Juni 2009 durchführte, meldete Zweifel an, dass der Sänger sich selbst eine tödliche Medikamentendosis geben konnte.

Enthüllungen am ersten Tag des Jackson-Prozesses

Der Unterschied ist erschreckend: Links ist Michael Jackson bei seinen Proben zu sehen. Rechts sein lebloser Körper, nur einen Tag später. © dpa
In diesem Bett soll Michael Jackson gestorben sein. © ap
Dieses Foto soll das Badezimmer von Michael Jackson zeigen. © ap
Der Choreograph Kenny Ortega soll bei der Aufklärung helfen, in welcher Verfassung Jacko in den Tagen vor seinem Tod war. Er probte mit Ortega fpr seine Tour. © ap
Der angeklagte Conrad Murray (links) blickt zu seinem Verteidiger Edward Chernoff. © ap
Edward Chernoff verteidigt Jacksons Arzt Conrad Murray. © ap
Der Staatsanwalt David Walgren wirft Murray fahrlässige Tötung vor. © ap
Michael Jacksons Schwester Janet und Bruder Randy verfolgen den Prozess. © ap
Jackos Mutter Katherine und seine Schwester La Toya (links) verlassen nach dem ersten Prozesstag das Gerichtsgebäude. © ap

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Der Herzspezialist Conrad Murray (58) ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Nach seiner früheren Aussage bei der Polizei hatte er Jackson am 25. Juni zum Einschlafen mehrere Schlafmittel und das Narkosemittel Propofol gegeben, aber nur in geringen Mengen. Die Verteidigung will beweisen, dass der Sänger selbst zu der tödlichen Dosis griff, als Murray kurz aus dem Schlafzimmer getreten war.

Rogers zweifelte im Zeugenstand an, dass der Sänger nach dem Konsum von Beruhigungsmitteln noch die Kraft hatte, das Narkosemittel Propofol zu nehmen. Er hielt es für wahrscheinlicher, dass Murray versehentlich die tödliche Dosis verabreichte. Die Ermittler hätten keine Messvorrichtung gefunden, Murray könnte sich bei der Dosierung leicht verschätzt haben, spekulierte der Autopsiearzt.

Der Prozess ist in der dritten Woche. Im Falle eines Schuldspruchs muss Murray mit vier Jahren Haft rechnen.

dpa

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