Silver Clef Award

Barry Gibb: Preis für sein Lebenswerk

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Barry Gibb

Berlin - Bee-Gees-Star Barry Gibb (66), der letzte Überlebende der legendären Popband, soll Ende Juni den Silver Clef Award in London erhalten.

Er bekommt den Preis für sein Lebenswerk, wie die Nordoff-Robbins-Stiftung bekanntgab. Er fühle sich sehr geehrt, diese angesehene Auszeichnung zu bekommen, wurde Gibb dort zitiert. Die Stiftung verleiht seit 1976 jährlich einen Preis, den für das Lebenswerk gibt es seit 2005.

Bee-Gees-Sänger Robin Gibb: Ein Leben für die Musik

Im Alter von 62 Jahren erlag er am Sonntag seinem schweren Krebsleiden in einem Londoner Krankenhaus. Zuletzt hatte ihn eine Lungenentzündung im Kampf gegen mehrere Tumore zusätzlich geschwächt. © AP
Erst wenige Wochen vor seinem Tod hatte sich Robin Gibb noch selbst ein musikalisches Denkmal gesetzt. Mit seinem ersten Werk auf dem ungewohnten Feld der Klassik schuf er gemeinsam mit seinem Sohn Robin-John (29) ein Requiem in Erinnerung an die Opfer des Untergangs der „Titanic“ vor 100 Jahren. Bei der Uraufführung am 10. April in London lag er schon im Krankenhaus. © dpa
Gibb wurde 1949 auf der Isle of Man geboren - als Sohn eines Schlagzeugers. Neun Jahre später wanderte die Familie nach Australien aus. Gemeinsam mit seinen Brüdern Maurice und Barry gründete Robin dort die „Brothers Gibb“. © AP
Nach der Rückkehr nach Großbritannien wurden aus den Anfangsbuchstaben die Bee Gees. © AP
Mit Songs wie „Stayin Alive“ oder „Saturday Night Fever“ wurde die Band unvergesslich. Von den Bee Gees ist nun nur noch Barry (re.) am Leben. Maurice, Robin Gibbs Zwillingsbruder, starb 2003 an einer Darmerkrankung. © AP
Die Formation hatte in ihren besten Disco-Zeiten riesige Publikumserfolge erzielt. © AP
200 Millionen Platten wurden verkauft, 60 Hits brachten sie in die Charts - auch dank des gewieften Produzenten Arif Mardin. © AP
Nach dem Auseinanderbrechen der Gruppe machte Robin Gibb als Solokünstler und Songschreiber weiter. © AP
Das Privatleben des hageren Mannes mit der blau schimmernden Nickelbrille war eine Berg- und Talfahrt. Gibb hat vier Kinder von drei Frauen. Drogenprobleme begleiteten ihn in seiner frühen Phase, Frauengeschichten später. Mit seiner zweiten Frau Dwina führte der erklärte Frauenheld über Jahrzehnte eine offene „Hippie“-Beziehung. Als sich jedoch 2009 ein uneheliches Kind mit seiner damals 33 Jahre alten Haushälterin ankündigte, war das „einzig offene die Tür“, wie es die Zeitung „The Scotsman“ ausdrückte. © AP
In seinen letzten beiden Jahren machte Gibb der Krebs zu schaffen. Mehrere Operationen und Chemotherapien folgten aufeinander. Noch im Februar 2012, als er im Londoner Palladium seinen letzten öffentlichen Auftritt als Musiker absolvierte, glaubte Robin Gibb selbst, er habe die Krankheit überwunden. „Die Genesung ist spektakulär“, sagte er, selbst die Ärzte könnten es kaum glauben. © AP

Der britisch-australische Popstar feierte mit zweien seiner Brüder besonders in den 1970er Jahren mit Hits wie „Night Fever“ und „„How Deep Is Your Love“ riesige Erfolge. Robin Gibb, Sänger und Kopf der Bee Gees, starb 2012 an Krebs. Maurice ist bereits seit 2003 tot.

dpa

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