"Die Liebe meiner Familie war stärker"

So besiegte Susanne Uhlen den Krebs

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Schauspielerin Susanne Uhlen vor ihrer Krebserkrankung.

Berlin - Anfang des Jahres bekam "Traumschiff"-Star Susanne Uhlen (60) die Schock-Diagnose Brustkrebs. Jetzt ist das für sie Vergangenheit. Im Kampf gegen die Erkrankung spielte ihre Familie eine große Rolle.

Ihre Kinder und ihr Mann hätten ihr sehr geholfen: „Die Liebe meiner Familie war stärker als der Krebs“, sagte Uhlen der „Bild“-Zeitung (Donnerstag). Ihr Mann habe sie zu jeder Chemotherapie begleitet und sich um sie gekümmert, so die aus Fernsehserien wie „Das Erbe der Guldenburgs“ oder „Das Traumschiff“ bekannte Schauspielerin. Ihr beiden Söhne hätten sie abwechselnd besucht. "Für mich war es auch eine ganz besondere Geste, dass er mir ständig neue bunte Mützen geschenkt hat. Für jeden Tag hatte ich eine andere. Ich glaube, ich kann inzwischen einen Mützenladen eröffnen.“

Ihre Glatze hatte sie mit einer Perücke versteckt, nach Abschluss der Therapie sprießen die Haare aber wieder, und sie trägt sie eine modische Kurzhaarfrisur, mit der sie sehr zufrieden ist.

"Natürlich spüre ich noch körperliche Nachwirkungen. Aber der Körper braucht natürlich Zeit, sich nach der Behandlung zu erholen", sagt sie in dem Interview. Trotz der Erkrankung habe sie versucht, ihr Leben nicht großartig zu verändern. "Ich habe alles gegessen, worauf ich Appetit hatte und habe mich um meine Familie und auch um die Hunde gekümmert.“ Sie sei durch die Erkrankung aus ihrem "gewohnten Lebensstrudel herausgerissen" worden, erinnert sie sich. "Am Anfang war es eine große Umstellung, letzten Endes hat mir diese Entschleunigung aber auch gut getan. Ich habe in dieser Zeit gelernt, dass man nicht alles immer selber machen muss, sondern viele Dinge auch einfach so funktionieren.“

Ihr gehe es jetzt sehr gut. „Ich hatte Glück. Für mich ist der Brustkrebs Vergangenheit“, sagte sie dem Blatt weiter. Neue Projekte liegen bereits auf dem Schreibtisch der Schauspielerin, doch "ich möchte mir mehr Zeit lassen und mich wirklich wieder hundertprozentig fit fühlen", sagt sie.

dpa/hn

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