Mutmaßliches Opfer wehrt sich

Bill Cosby wegen Verleumdung angeklagt

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Nach den Missbrauchsvorwürfen nun auch noch eine Verleumdungsklage.

Boston - Eines der mutmaßlichen Missbrauchsopfer von Bill Cosby setzt sich mit einer Verleumdungsklage gegen den Vorwurf, sie sei eine Lügnerin, zur Wehr.

Der Missbrauchsvorwürfen ausgesetzte US-Fernsehstar Bill Cosby muss sich nun auch mit einer Verleumdungsklage auseinandersetzen. Eines der mutmaßlichen Opfer des 77-Jährigen, Tamara Green, setzt sich mit der am Mittwoch im Bundesstaat Massachusetts eingereichten Klage gegen den Vorwurf des Cosby-Lagers zu Wehr, eine "Lügnerin" zu sein und "völlig falsche" Angaben gemacht zu haben. Cosbys Agent David Brokaw wird beschuldigt, er habe Green der Lüge bezichtigt.

Green wirft dem Fernsehstar vor, sie bei einem Treffen in den frühen 70er Jahren, als sie ein hoffnungsvolles Model gewesen sei, unter Drogen gesetzt zu haben. Dann habe Cosby sie in seine Wohnung gebracht und sich gegen ihren Willen an ihr vergangen. Die Vorwürfe hatte Green bereits 2005 in einem Interview mit dem Magazin "Newsweek" erhoben. Im vergangenen Monat wiederholte sie die Anschuldigungen als eine von inzwischen rund 20 Frauen, die dem Schauspieler sexuelle Vergehen vorwerfen.

Cosby wurde in den 80er Jahren als liebevoller Patriarch einer schwarzen Mittelklasse-Familie in der Sitcom "The Cosby Show" weltbekannt. Er streitet die Vorwürfe ab.

AFP

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