Björk: Mit Karaoke gegen Energie-Deal

+
Björk kämpft mit Karaoke gegen den Ausverkauf der Ressourcen auf ihrer Heimatinsel Island.

Reykjavik - Aus Protest gegen den Ausverkauf natürlicher Ressourcen in Island hat die Sängerin Björk in ihrer Heimatstadt Reykjavik einen Karaoke-Marathon gestartet.

Während des dreitägigen Wettbewerbs “The Voice of the People“ sollen 35.000 Unterschriften gesammelt werden, um ein Referendum durchzusetzen. Das Volk soll über die geplante Übernahme des drittgrößten isländischen Stromunternehmens HS Orka durch den kanadischen Konzern Magma Energy abstimmen dürfen, die bereits von den Behörden abgesegnet wurde.

“Wir wollen dem Volk eine Stimme und Gelegenheit geben, seine Energieressourcen mit Singen zurückzuerobern“, erklärte Björk. Seit Donnerstag sind bereits 28.000 Stimmen zusammengekommen. Zum Auftakt sang Björk ein Duett mit Omar Ragnarsson, beliebter Entertainer und Umweltaktivist. Auch der Komiker und Bürgermeister von Reykjavik, Jon Gnarr, nahm an dem Gesangswettbewerb teil.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.