Boykott: Carla Bruni sorgt für Wirbel

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Carla Buni und Nicolas Sarkozy.

Rom/Paris - Mit einem ironischen Song über Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni hat der italienische Schlagerstar Simone Cristicchi für Wirbel gesorgt.

Wie das erste Italienische Fernsehen Rai 1 am Mittwoch auf Anfrage bestätigte, habe die französische Präsidentengattin ihren Auftritt beim 60. Gesangsfestival von Sanremo abgesagt, weil sie befürchte, in Cristicchis Lied “Meno male“ (Zum Glück), lächerlich gemacht zu werden. “Zum Glück gibt es Carla Bruni / Sarko-Ja, Sarko-Nein / Wie schön ist Carla Bruni / Wenn man von Dir redet, ist kein Problem mehr wichtig“, heißt es spöttisch im Kehrreim des Songs. Er wolle sich in keiner Weise über Carla Bruni lustig machen, zitierten italienische Medien den Autor Cristicchi.

Er möge Carla Bruni sehr und sein Traum wäre, “mit ihr auf der Bühne in Sanremo im Duett zu singen“. Laut Berichten der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wollte Cristicchi, Gewinner von “Sanremo 2007“, noch in diesen Tagen nach Paris reisen, um die verärgerte Präsidentengattin umzustimmen. Französische Medien hatten am Mittwoch berichtet, das Lied habe dem Élyséepalast nicht gefallen. Carla Bruni habe daher ihre Teilnahme an dem Festival im Februar kurzfristig abgesagt. Das 60. Schlagerfestival von San Remo findet vom 16. bis zum 20 Februar in der ligurischen Hafenstadt Sanremo statt.

dpa

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