Boris Becker: Teilweise Erfolg beim BGH

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Becker bekam teilweise recht. Jetzt ist das Oberlandesgericht München gefragt. Die Richter müssen die Entschädigungssumme neu berechnen.

Karlsruhe - Boris Becker klagte gegen die Verwendung seines Fotos für eine Werbekampagne der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Das Oberlandesgericht München muss neues Urteil sprechen.

Boris Becker hat sich mit einer Klage gegen die Verwendung seines Fotos in einer Werbekampagne der “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) teilweise durchgesetzt. Zwar durfte das Blatt vor seinem bundesweiten Start ein Bild des einstigen Tennisstars auf dem abfotografierten Titelblatt einer eingerollten Zeitung verwenden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Weil der damit illustrierte Artikel aber nie erschienen ist - es handelte sich um eine Nullnummer (“Dummy“) der FAS -, hätte die Zeitung nach Erscheinen ihrer ersten Ausgabe eine reales Titelblatt für ihre Werbung verwenden müssen, heißt es in einem am Freitag bekanntgegebenen Urteil. Damit muss nun das Oberlandesgericht München erneut über die Höhe einer Entschädigung für Becker befinden. Das Münchner Landgericht hatte ihm im ersten Prozess 1,2 Millionen Euro zugesprochen.

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dpa

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