Bericht aus Großbritannien

„Farce zu Ende bringen“: Boris Becker zieht Diplomaten-Joker

+
Boris Becker will dem andauernden Insolvenzverfahren ein Ende setzen.

Boris Becker hat endlich genug vom andauernden Insolvenzverfahren und will dem Ganzen ein Ende machen. Dabei greift er auf seine neue Funktion zurück.

Im Zuge eines andauernden Insolvenzverfahrens in Großbritannien macht Boris Becker britischen Medienberichten zufolge nun diplomatische Immunität geltend. Der Ex-Tennisstar berufe sich dabei auf seine Funktion als Sport-Sonderattache für die Zentralafrikanische Republik, berichtete die britische Press Association (PA) am Freitag.

Die Entscheidung, ein Insolvenzverfahren gegen ihn einzuleiten, sei "sowohl ungerechtfertigt als auch ungerecht", klagte Becker laut PA.

Auch interessant: Nach Ehe-Aus: Fieser Zoff zwischen Boris Becker und Oliver Pocher

Boris Becker will „Farce zu einem Ende zu bringen“

Deshalb mache er nun diplomatische Immunität geltend, um "diese Farce zu einem Ende zu bringen" und damit er anfangen könne, sein "Leben wieder aufzubauen".

Becker war im Juni 2017 von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. Im April dieses Jahres war der dreimalige Wimbledonsieger von der Zentralafrikanischen Republik zum Sonderattache für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union ernannt worden.

Lesen Sie auch: Tennis-Legende kritisiert Jung-Stars: „In diesem Alter hatte ich schon meine dritte sportliche Krise.“

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.