Boyband muss Kaution zahlen

One Direction soll vor Auftritt zum Drogentest

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Die Jungs von One Direction.

Manila - Aufregung um die britische Boyband One Direction auf den Philippinen: Eine Anti-Drogen-Gruppe hat vor Gericht eine einstweilige Verfügung gegen zwei Konzerte der Band beantragt.

Das berichten lokale Medien am Donnerstag (Ortszeit). Die Kampagne unter dem Namen „Laban ng Pamilyang Pilipino“ (Kampf der Filipino-Familie) will durchsetzen, dass die Mitglieder der Band sich einem Drogentest unterziehen, bevor sie am Wochenende in Manila auftreten dürfen.

„Wir sind nicht gegen One Direction“, sagte die Anwältin Cherry Ching. „Persönlich würde ich sie gerne sehen, aber es geht um die Drogen.“ Bereits im vergangenen Sommer hatte die Kampagne gefordert, dass Musiker sich einem Drogentest unterziehen müssen, bevor sie ins Land einreisen dürfen. Die Tickets für die Konzerte am Wochenende sind seit Monaten trotz hoher Preise ausverkauft.

Um sicherzugehen, dass sie nicht zu Drogen greifen, müssen zwei Bandmitglieder auf den Philippinen eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Sänger Zayn Malik und Louis Tomlinson hätten umgerechnet je 4200 Euro Kaution gezahlt, sagte Elaine Tan von der Einwanderungsbehörde des Landes am Donnerstag. Das Geld werde von den Behörden eingezogen, sollten die beiden beim Konsum von Drogen oder der Werbung für Rauschgift erwischt werden.

Die beiden Band-Mitglieder waren vor einem knappen Jahr in Peru dabei gefilmt worden, wie sie dem Anschein nach einen Joint rauchten. Kollege Liam Payne leistete danach auf Twitter Abbitte: „Ich liebe meine Jungs, und vielleicht sind die Dinge etwas schiefgelaufen, ich entschuldige mich dafür.“ Sie seien alle erst in den 20ern, und „in diesem Alter machen wir alle Dummheiten“.

dpa/afp

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