Berlusconis Affäre

Bunga-Bunga-Prozess: Tänzerin „Ruby“ kommt vor Gericht

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Die in der Affäre um Bunga-Bunga-Partys von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi als „Ruby“ bekannt gewordene Nachtclub-Tänzerin muss sich vor Gericht verantworten.

Mailand - Die in der Affäre um Bunga-Bunga-Partys von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi als „Ruby“ bekannt gewordene Nachtclub-Tänzerin kommt vor Gericht.

Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch. Karima El Mahroug werden Falschaussagen in dem spektakulären Prozess gegen Berlusconi vorgeworfen, der im vergangenen Jahr mit einem Freispruch mangels Beweisen endete. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass Berlusconi ihr und anderen Frauen mehr als zehn Millionen Euro gezahlt haben soll, um im Prozess Aussagen zu machen, die dem Ex-Premier halfen, einer Verurteilung zu entgehen.

Die Verhandlung gegen El Mahroug und 22 andere Angeklagte - darunter ihr früherer Freund, mehrere andere Showgirls und Helfer sowie persönliche Freunde von Berlusconi - soll Ansa zufolge am 11. Januar beginnen. Richterin Laura Marchiondelli müsse noch entscheiden, ob Berlusconi in dem Fall auch vor Gericht komme. Er soll dem Bericht zufolge am 15. Dezember angehört werden.

In dem eigentlichen Verfahren war dem dreimaligen Regierungschef Amtsmissbrauch vorgeworfen worden. Berlusconi war außerdem angeklagt, bei den Bunga-Bunga-Partys in seiner Villa Arcore bei Mailand Sex mit minderjährigen Prostituierten gehabt zu haben, darunter „Ruby“.

dpa

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