Prozess beendet

Caitlyn Jenner: Einigung mit Familie des Unfallopfers 

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Die Anklage gegen Caitlyn Jenner wurde fallengelassen. 

Santa Monica - Gegen US-Realityshowstar Caitlyn Jenner ist eine weitere Anklage wegen des von ihr verursachten tödlichen Verkehrsunfalls fallengelassen worden.

Die Anwälte der Stiefkinder des Todesopfers hätten das Gericht in Santa Monica gebeten, die Anklage gegen Jenner fallenzulassen, wie der Anwalt Jenners, Philip Boesch Jr, am Donnerstag mitteilte. Grund sei eine außergerichtliche Einigung mit der Familie. Angaben zum Inhalt der Vereinbarung machte der Anwalt nicht.

Jenner, die damals noch ein Mann war und Bruce Jenner hieß, hatte im Februar in Malibu mit ihrem Geländewagen einen Verkehrsunfall verursacht. Die 65-Jährige blieb unverletzt, die 69-jährige Fahrerin eines anderen Autos kam jedoch ums Leben, vier Menschen wurden verletzt.

Vier Autos waren in den Unfall am 7. Februar verwickelt. Jenners Wagen kollidierte mit dem Fahrzeug der bei dem Unfall getöteten Frau. Deren Auto wurde dadurch in den Gegenverkehr gedrängt, wo es von einem weiteren Wagen gerammt wurde.

Jenner habe die "zulässige Geschwindigkeitsbegrenzung leicht" überschritten, wie es in einem Gerichtsdokument hieß. Ein "unvernünftiges" Fahrverhalten sei ihr nicht zweifelsfrei nachzuweisen.

Eine weitere Klage gegen Jenner war bereits im September fallengelassen worden. Einer der Verletzten hatte ebenfalls nach einer außergerichtlichen Einigung auf einen Prozess verzichtet.

Bruce Jenner, ehemaliger Olympiasieger im Zehnkampf und früherer Stiefvater von TV-Starlet Kim Kardashian, hatte sich im April als transsexuell geoutet. Im Juni ließ sich die 65-Jährige erstmals als Frau für die Titelseite des US-Magazins "Vanity Fair" ablichten und gab dabei gleichzeitig ihren neuen Namen bekannt.

Seit kurzem ist Jenner nun auch offiziell eine Frau: Ein Gericht gab ihrem Antrag auf Änderung ihres Namens und Geschlechts statt. Im Geburtsregister wird sie nun als Caitlyn Marie Jenner geführt.

AFP

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