Cameron: Peinlicher Geschichts-Test im US-TV

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Briten-Premier David Cameron musste sich von US-Talkshowmaster David Letterman Nachhilfe in Geschichte geben lassen

London - Der britische Premierminister David Cameron hat bei seinem Auftritt in der Late-Night-Show von US-Talk-Legende David Letterman peinliche Wissenslücken offenbart.

Der Gastgeber erwischte den Politiker am Mittwochabend (Ortszeit) mehrfach auf dem falschen Fuß. Nachdem Cameron am Mittwochabend (Ortszeit) zu den Klängen des Liedes „Rule, Britannia“ ins Studio marschiert war, fragte ihn Letterman, wer das auf der Insel so beliebte Stück eigentlich komponiert habe. Während das Studio mit Trockeneis in „Londoner“ Nebel gehüllt wurde, musste Cameron passen.

Auch was eigentlich „Magna Charta“ bedeute - die Ur-Verfassung der britischen Demokratie - konnte der Chef der königlichen Regierung nicht aus dem Effeff beantworten. „Sie wollen mich testen?“, fragte Cameron etwas ungläubig. Letterman musste ihm nach einer peinlichen Pause schließlich erklären, dass sich der lateinische Name des wegweisenden Verfassungsdokuments in etwa mit „großer Freibrief“ übersetzen lässt.  „Sie haben mich dran gekriegt“, sagte Cameron zu dem Moderator. „Das ist schlecht - ich habe meine Karriere heute in Ihrer Show beendet.“ Immerhin kam wie aus der Pistole geschossen die Jahreszahl 1215 auf die Frage, wann die Magna Charta entstanden sei.

Mit seinem Auftritt in der Talk-Show wollte der Premierminister für US-Investitionen im krisengeplagten Großbritannien werben.

dpa/dapd

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