Zusammenhalt

Andrea Berg und Familie reagieren auf Coronavirus: Sie setzen ein Zeichen der Hilfsbereitschaft

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Andreas Berg will helfen.

Andrea Berg und ihre Familie reagieren nun auf das Coronavirus. Sie wollen einen Teil ihres Hotels als Bettenreserve zur Verfügung stellen.

Aspach - Das Coronavirus hält Deutschland aktuell fest im Griff. Immer neue Infizierten-Zahlen sorgen dafür, dass viele Krankenhäuser in der nächsten Zeit an ihre Grenzen kommen könnten - wenn sie es nicht schon sind. Das ist auch in Baden-Württemberg* so. Deshalb haben nun auch Schlager-Star Andrea Berg und ihre Familie reagiert.

Die Corona-Krise ist selbstverständlich auch nicht an der Schlager-Welt vorbeigegangen. Konzerte können derzeit nicht stattfinden, zudem gibt es mit Nik P. einen ersten großen Star der Szene, der an dem Virus erkrankt ist. Wichtig wird in der nächsten Zeit, ob das Gesundheitssystem der Pandemie standhalten kann. 

Andrea Berg will in Corona-Krise helfen

Deshalb setzen die Politiker deutschlandweit darauf die Krankenhäuser mit Personal, Material und Bettenplätzen vorzubereiten. Dabei will nun auch Andrea Berg und die Familie Ferber helfen. Andrea Berg, die seit der Heirat mit Ulrich Ferber bürgerlich auch dessen Nachnamen trägt, stellen nun Betten in ihrem Hotel in Aspach in Baden-Württemberg zur Verfügung.

„Wir haben uns auf die Bitten des Landratsamtes und der Rems-Murr-Kliniken bereit erklärt, vorübergehend einen Hotelflügel des Sonnenhofs als Bettenreserve zur Verfügung zu stellen“, liest man auf der Homepage des Hotels. Allerdings werden demnach keine Coronavirus-Infizierten in dem Hotel untergebracht werden: „Die Rems-Murr-Kliniken werden diese Bettenreserve nicht für Covid-19 Patienten, sondern für Menschen nutzen, die aufgrund der Situation nach einem Krankenhausaufenthalt nicht direkt in die lokalen Rehakliniken, Senioren- und Pflegeheime aufgenommen bzw. zurückkehren können“, heißt es weiter.

Andrea Berg und Familie: In Corona-Notfall würden sie sofort helfen

Mit dieser Maßnahme will die Familie Ferber dazu beitragen, dass die „dringend benötigten Klinik-Betten für die stationäre Behandlung von Covid-19 Patienten in der Klinik selbst frei gemacht werden können.“ 

Allerdings handelt es sich aktuell lediglich um einen Notfallplan. Ob die Betten also wirklich genutzt werden, ist aktuell unklar.

Andrea Berg selbst, die vor ihrer Karriere als Schlager-Sängerin als Krankenschwester arbeitete, versuchte bereits in mehreren Social-Media-Posts ihre Fans für die aktuelle Krise zu sensibilisieren. Zuletzt postete sie ein Bild mit Atemschutzmaske, die sie offenbar selbst hergestellt hatte und verwies auf Anleitung zu deren Herstellung im Internet.

rjs

*merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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