Stars kritisieren Regierung

Cumberbatch fordert Hilfe für Flüchtlinge

+
Schauspieler Benedict Cumberbatch.

London - Mehr als 100 britische Stars und weitere Kulturschaffende haben die Regierung ihres Landes aufgefordert, mehr für Flüchtlinge zu tun.

Die Schauspieler Benedict Cumberbatch, Keira Knightley, Michael Caine und Jude Law, Starkoch Jamie Oliver und viele andere unterschrieben einen am Freitag im „Guardian“ veröffentlichten, ganzseitigen Brief, in dem sie Premierminister David Cameron drängen, sich die Dringlichkeit der Krise klarzumachen. Wie geplant 20 000 Menschen über fünf Jahre aus Syrien nach Großbritannien zu holen, sei „zu wenig über zu lange Zeit“.

„Sherlock“-Star Cumberbatch nutzte Zuschauern zufolge am Donnerstagabend auch die Bühne in einem Londoner Theater, um an Politik und Öffentlichkeit zu appellieren. Er habe die Reaktion der Regierung als „langsam“ kritisiert und das Publikum aufgefordert, zu spenden. „Bewegende Ansprache von Cumberbatch nach Hamlet heute Abend“, schrieb der Redakteur des Magazins „Total Politics“, David Singleton, in der Nacht zum Freitag auf Twitter. Cumberbatch wirbt zudem für das Lied „Help is Coming“ (Hilfe ist auf dem Weg) der australischen Rockband Crowded House, die alle Einnahmen dafür an die Hilfsorganisation Save the Children spenden wolle.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.