David Carradine : „Abartige Sexpraktiken“

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David Carradine.

Bangkok - Der unter mysteriösen Umständen gestorbene US-Schauspieler David Carradine (72) hatte nach Angaben seiner früheren Frau eine Vorliebe für “abartige“ Sexpraktiken.

 Das geht aus den Scheidungspapieren hervor, die bei dem auf Justizfälle spezialisierten Internetdienst “The Smoking Gun“ veröffentlicht worden sind. “Die Fortsetzung seines widerlichen und abartigen sexuellen Verhaltens, das potenziell tödlich war, hat ebenfalls zu den Schwierigkeiten unserer Beziehung beigetragen“, heißt es demnach in einer gerichtlichen Erklärung der amerikanisch-kanadischen Schauspielerin Marina Anderson (56), die von 1998 bis 2001 mit Carradine verheiratet war.

Bilder aus David Carradines Karriere

David Carradine
Den Durchbruch schaffte David Carradine als Shaolin-Mönch „Kwai Chang Caine “ in der TV-Serie Kung Fu. © AP
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„Everybody was kung fu fighting!“ Die Serie löste einen weltweiten Boom der asiatischen Kampfkunst aus. Auch in späteren Jahren übte David Carradine noch Kung Fu-Tritte - wie hier im Garten. © AP
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Kung Fu-Training mit Brandon Lee (links), dem Sohn der Kampfsport-Legende Bruce Lee. © AP
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Sein großes Kino-Comeback schaffte Carradine 2003 mit dem Film „Kill Bill“. Das Bild zeigt ihn bei der Premiere des zweiten Teils in Madrid. Carradine lässt sich vor dem Filmplakat mit Uma Thurman ablichten. © dpa
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Die „Kill Bill: Vol. 2“-Crew 2004 bei den Filmfestspielen von Cannes. Von links die Schauspieler Michael Madsen, David Carradine, Uma Thurman und Regisseur Quentin Tarantino. © dpa
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David Carradine (links) mit „Kill Bill“-Regisseur Quentin Tarantino. © AP
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David Carradine wurde 72-Jahre alt. © AP

In den Unterlagen wirft sie ihm zudem eine inzestuöse Beziehung zu einem “sehr engen Familienmitglied“ vor, die auch während ihrer Ehe angedauert habe. Ihrem Rat, professionelle Hilfe zu suchen, sei Carradine nicht gefolgt, schreibt Anderson. Der Schauspieler war am Donnerstag erhängt im Kleiderschrank eines Luxushotels in Bangkok gefunden worden. Die Todesursache ist bisher unklar. Die Spekulationen um einen Sex-Unfall reißen jedoch nicht ab.

dpa

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