Stimmung fast wie bei der Fußball-WM 2006 - Besonders ihre Heimatstadt Hannover ist stolz

Deutschland nach Lenas Sieg im Freudentaumel

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Etwa 37 000 Zuschauer fieberten auf der Hamburger Reeperbahn mit Lena mit.

Hamburg - Lenas Sieg beim Eurovision Song Contest in Oslo hat Deutschland in kollektive Partystimmung versetzt und der ARD eine traumhafte Einschaltquoto beschert. “Ich hoffe, dass in Deutschland eine große Party abgeht“, sagte Lena im Siegestaumel.

Die rund 37.000 Fans der offiziellen ARD-Grand-Prix-Party an der Reeperbahn in Hamburg kamen ihrem Wunsch nur zu gern nach. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich viele bereits Stunden vor Beginn der Live-Übertragung aus Oslo auf dem Spielbudenplatz eingefunden, um sich beim musikalischen Vorprogramm einzugrooven. Es herrschte eine ausgelassene, heitere Atmosphäre, fast wie bei der Fußball-WM 2006.

14,69 Millionen Zuschauer sahen derweilen zu hasue am TV den zweiten deutschen Grand-Prix-Sieg am Samstagabend. Das war der zweitbeste Wert seit Einführung der aktuellen Quotenmessung - nur 1980, als Katja Ebstein den zweiten Platz holte, schauten mit 17,35 Millionen mehr zu.

"Das ist Wahnsinn!" So feierte Lena ihren Sieg

"Das ist Wahnsinn!" So feierte Lena ihren Sieg
"Das ist Wahnsinn!" So feierte Lena ihren Sieg © dpa
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Lena gewinnt in Oslo

Bei Grillwürstchen, Bier und Caipirinhas - zum Teil bereits mit Deutschlandfahnen in der Hand und auf der Wange ausstaffiert - sangen sich Tausende mit Oh-oh-oh-oh-oh-oh-Chören schon mal ein. Moderiert wurde der “Countdown für Oslo“ von Matthias Opdenhövel und Sabine Heinrich, die bereits aus der Casting-Show “Unser Star für Oslo“ bekannt waren. Die Norwegerin Marit Larsen sang ihren Hit “If a song could get me you“, und auch Nena, Xavier Naidoo und Unheilig heizten die Stimmung weiter an. Hape Kerkeling, als Jury-Vorsitzender für die Punkteverkündung aus Deutschland zuständig, bewies einen guten Riecher und prophezeite schon da: “Lena geht aufs Goldtreppchen.“ Später übte der sprachbegabte Entertainer mit dem Publikum noch eilig die norwegischen Dankesworte: “Tusen takk, Norge!“ ein. Mit “Jetzt geht's los“-Rufen erwartete die Menge ungeduldig die Live-Schalte in die Telenor-Arena nach Oslo.

Lenas Auftritt frenetisch umjubelt

Das Rahmenprogramm zum Eurovision Song Contest wurde in Hamburg ausgeblendet. In dieser Zeit coachte Deutschlands Vortänzer Nr. 1, Detlef D! Soost, die Massen für die “Euro-Dance“-Flashmob-Aktion um 23 Uhr: “Rechts-links, rechts-links, ausrasten, ausrasten, ausrasten!“ Das vorwiegend junge Partyvolk ließ sich das nicht zweimal sagen. Auch in Düsseldorf machten die Fans bei der Aufzeichnung für den Flashmob-Dance mit. “Jetzt hab ich auch Partylaune!“, rief die 16-jährige Lena im Hamburger Publikum, die ihre in nur vier Monaten zu Berühmtheit gelangte Namensvetterin für “ihre coole, lässige Art“ bewundert.

Eurovision Song Contest: Bilder vom Lena-Sieg in Oslo

Künstler aus 25 Ländern haben sich am Samstag dem Finale des 55. Eurovision Song gestellt. Impressionen aus Oslo. © dpa
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Künstler aus 25 Ländern haben sich am Samstag dem Finale des 55. Eurovision Song Contest gestellt. Impressionen aus Oslo. © dpa
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Künstler aus 25 Ländern haben sich am Samstag dem Finale des 55. Eurovision Song gestellt. Impressionen aus Oslo. © dpa
Künstler aus 25 Ländern haben sich am Samstag dem Finale des 55. Eurovision Song gestellt. Impressionen aus Oslo. © dpa
Künstler aus 25 Ländern haben sich am Samstag dem Finale des 55. Eurovision Song gestellt. Impressionen aus Oslo. © dpa

Auf der Reeperbahn nachts um halb elf war es dann endlich soweit. Lenas auf der Leinwand überlebensgroß erscheinende Auftritt bildete den vorläufigen, frenetisch umjubelten Höhepunkt des Abends: “Lena“-Sprechchöre, Pfeifen, Kreischen, Klatschen. Die Reeperbahn bebte, alles tanzte, und Zehntausende sangen wie aus einer Kehle begeistert den Refrain mit. Anschließend wurde bei der Punkteverteilung mitgefiebert. Je deutlicher wurde, dass ein Sieg von Lena im Bereich des Möglichen lag, desto mehr stieg die Spannung, aber auch die Erwartungshaltung. Am Ende wurden bereits einstellige Punktzahlen ausgebuht. Das hatte es in Deutschland lange nicht gegeben.

WM-Auftakt-Stimmung in Hamburg

Immer wenn “Lovely Lena“ unter die ersten Drei eines Landes kam, hieß es dagegen: “Ausrasten, ausrasten, ausrasten!“ Als schließlich klar wurde, dass Lena nicht mehr zu schlagen war, gab es für das Publikum kein Halten mehr. “Das hier ist unser WM-Auftakt!“, freute sich Florian Fischer. Der Fußball-Fan hatte mit seinen Kumpels schon mal die schwarz-rot-goldenen Flaggen ausgepackt: “Endlich mal ein Public Viewing mit Happyend!“ “Oh Gott, oh Gott, ich dreh durch!“: Mit dieser Reaktion auf ihren Sieg und den typischen, kokett-schrägen Kommentaren brachte Lena ihre Fans zum Lachen.

Unser Star für Oslo! Lena Meyer-Landrut im Porträt

Die Entscheidung ist gefallen! Lena Meyer-Landrut vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest in Oslo. © dpa
Das Finale der Castingshow-Reihe "Unser Star für Oslo", die den deutschen Teilnehmer des Eurovision Song Contest 2010 ermittelte, hat am Freitagabend durchschnittlich 4,5 Millionen Zuschauer für sich gewonnen. © dpa
Nach Senderangaben entsprach das einem Marktanteil von 14,6 Prozent. © dpa
Damit unterlag die TV-Show ab 20.15 Uhr der ZDF-Serie “Der Kriminalist“ mit durchschnittlich 5,97 Millionen Zuschauern (18,7 Prozent) und dem RTL-Quiz “5 gegen Jauch“, das 5,2 Millionen Menschen sahen (16,5 Prozent). © dpa
In der begehrten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schaffte die Show, in der die Zuschauer Lena Meyer-Landrut (18) zur Oslo-Reisenden kürten, 20,3 Prozent Marktanteil (2,5 Millionen Menschen), bei den 14- bis 29-Jährigen sogar 22,7 Prozent (0,74 Millionen). © dpa
Die 18-Jährige im Porträt. © dpa
Ihr Song für Oslo heißt "Satellite". © dpa
Die Abiturientin aus Hannover ist nicht 08/15, sondern sehr außergewöhnlich. © dpa
„Das geht mal weg von den glattgebügelten Performances, die man überall hat“, sagte Jury-Mitglied Barbara Schöneberger über Lena. © dpa
Schöneberger weiter: „Da ist ein bisschen Nora Tschirner, Björk. Ich habe auch Bewegungen von Joe Cocker erkannt. Das ist alles spitze.“ © dpa
Auch Lenas Musikgeschmack ist anders: Zu ihren Lieblingstiteln gehören unter anderem Adele mit "My Same", Jack Johnsons "Better" Together oder "Again" von The Bird and the Bee. © dpa
Die größte Musiklegende ist für sie Falco (1957 -1998). © dpa
Schon im April will Lena (2.v.r.) ihr Abitur machen. © dpa
Lena hatte übrigens nie Gesangsunterricht © dpa
Lena mit ihrer Konkurrentin aus dem Finale, Jennifer Braun. © dpa
Zickenzoff wie bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) kam für die beiden dunkelhaarigen Mädchen, die beim Halbfinale den letzten männlichen Konkurrenten Christian Durstewitz triumphierten, nicht in Frage. © dpa
„Wir haben schon so viel Stress mit der Vorbereitung auf unsere Auftritte, da wären wir ja schön blöd, wenn wir uns jetzt auch noch bekriegen würden“, sagt Lena. © dpa
Selbstbewusst verteidigt die 18-Jährige, die kurz vor dem Abi steht, ihren außergewöhnlichen Musikgeschmack, der so abseits des Mainstreams zu liegen scheint: „Es müssen ja nicht immer die Radiohits sein. Es gibt so viele gute Musik, wäre doch schade, wenn die nicht gehört würde.“ © dpa
Und es wäre nicht Lena, wenn sie diesen Satz nicht mit einer Prise schrägem Pathos sagen würde. Lena Meyer-Landrut und das, was man im Zeitalter der Castingshows von jungen Sängerinnen so hört – dazwischen scheinen Welten zu liegen. © dpa
Und auch die Song-Contest-Tradition, die nostalgische Verklärung des Grand Prix, sind der jungen Frau im Prinzip fremd: „Ich hab’ mich nie mit 18 Tüten Chips und fünf Flaschen Cola vor den Fernseher gesetzt.“ © dpa
Ein Event für die nicht mehr ganz Jungen also? „Genau deshalb haben wir ja diese Aktion hier gestartet, damit das Ganze mal ein bisschen aktueller und ein bisschen frischer wird“, sagt Lena. © dpa
Als Zuschauer fragt man sich vielleicht, ob Lena Meyer-Landrut Drogen nimmt. Oder man genießt einfach die feenhaft entrückten Auftritte der 18-jährigen Schülerin aus Hannover. Lena tanzt seit vielen Jahren und verströmt auf der Bühne einen ganz eigenartigen Zauber. © dpa
Hoffentlich verzaubert Lena (2.v.r., mit den ausgeschiedenen drei Konkurrenten) damit auch das internationale Publikum. © dpa
„Für mich ist diese ganze Sache noch gar nicht real oder fassbar“, sagte Lena schon deutlich vor ihrem Sieg. „Ich denke immer noch, dass das eine andere Person sein muss, die da in den Zeitungen steht.“ © dpa
Jetzt ist sie unsere große Hoffnung für Oslo. Viel Erfolg! © dpa

Als sie zum zweiten Mal ihren Siegersong “Satellite“ anstimmte, feierten Zehntausende ausgelassen ihren “Star für Oslo“. “Von null auf hundert in so kurzer Zeit, das ist sensationell“, fand auch Jörg Schwalm. Der Hamburger hatte als kleines Kind 1982 den Sieg von Nicole gesehen: “Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich das noch mal erlebe“, meinte er grinsend in Anspielung auf die fast 30-jährige Durststrecke Deutschlands. Als dann in Oslo bereits die Lichter ausgingen, wurde in Hamburg noch kräftig weitergefeiert mit Culcha Candela, Anna Loos und Silly, Stefanie Heinzmann sowie Jennifer Braun, der Zweiplatzierten von “Unser Star für Oslo“. Die Begeisterung der Lena-Fans war auch in Hannover grenzenlos: Vor dem alten Rathaus fieberten rund 20.000 mit ihrem Idol mit. Immer wieder flogen die Arme in die Höhe, wenn die 19-Jährige am Ende des Grand Prix acht, zehn oder zwölf Länderpunkte sammeln konnte.

Ausgelassener Jubel in Hamburg beim Public Viewing.

Unbeschreiblich die Begeisterung und der Jubel, als Lena der Sieg dann nicht mehr zu nehmen war, wie ARD-Kommentator Peter Urban sagte, der selbst aus dem Staunen nicht herauskam. Die heimatlichen Lena-Fans fielen sich in die Arme und tanzten auf dem Rathausplatz. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) übermittelte der Gewinnerin noch in der Nacht nach Oslo seine Glückwünsche. Er wollte sie am Sonntagnachmittag bei der Ankunft am Flughafen Hannover-Langenhagen persönlich gratulieren. Vom Flughafen sollte es im Konvoi zum Rathaus gehen, um die Siegesfeier fortzusetzen. Nach dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt sollte Lena dort ab 17.00 Uhr live auf dem Rathausplatz vor ihren heimischen Fans auftreten. “Toll, dass Lena diesen Supererfolg in Oslo erreicht hat“, freute auch sich der hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD).

Von Nadine Pilz

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