Jahreswechsel 2016/2017

Andrang bei Deutschlands größter Silvesterparty in Berlin

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Der Einlass an der Partymeile am Brandenburger Tor hat begonnen. Foto: Paul Zinken

Die Straße des 17. Juni beginnt sich zu füllen, erste Schlangen bilden sich vor Eingangstoren und Buden. Der Andrang auf Deutschlands größter Silvesterparty scheint ungebrochen - ungeachtet des Terroranschlags und verschärfter Sicherheitskontrollen.

Berlin (dpa) - Silvesterparty im Zeichen der Sicherheit: Abgesichert von Betonpollern und mit verschärften Einlasskontrollen hat am Samstag die Party zum Jahreswechsel begonnen. Bereits am frühen Nachmittag kamen zahlreiche Besucher zum Brandenburger Tor.

Am Eingang und vor den Buden drängten sich ähnlich viele Menschen wie im vergangenen Jahr, wie eine Sprecherin des Veranstalters sagte. Anders als 2015 spielte auch das Wetter mit: Bei knackigen 3 Grad stand am Nachmittag keine einzige Wolke am Himmel über der Partymeile zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor.

Um 20.15 Uhr sollte dann unter dem Motto "Willkommen 2017" das Hauptprogramm starten. Moderiert von Johannes B. Kerner und Andrea Kiewel sollen zahlreiche nationale und internationale Künstler das Publikum in Partystimmung versetzen. Um Mitternacht wird das neue Jahr dann mit einem spektakulären Feuerwerk begrüßt. Besucher dürfen keine Böller oder Feuerwerkskörper mitbringen. Die Veranstalter erwarten rund eine Million Gäste.

Diese müssen sich auf verschärfte Sicherheitskontrollen einstellen. Nach dem Lastwagen-Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche mit zwölf Todesopfern und mehr als 50 Verletzten hatten die Veranstalter das Sicherheitskonzept noch einmal überarbeitet. Die Besucher werden am Einlass abgetastet. Rucksäcke und andere Gepäckstücke dürfen die Gäste nicht mitnehmen. Um das eingezäunte Gelände herum wurden Betonklötze aufgestellt, die einen Anschlag mit einem Fahrzeug verhindern sollen.

Rund 1700 Polizisten sind auf der Partymeile entlang der Straße des 17. Juni im Einsatz, dazu kommen 700 Helfer. Nach den sexuellen Übergriffen in Köln in der Silvesternacht 2015 rät die Polizei dazu, bei unwillkommenen Annäherungen und Berührungen Umstehende oder Sicherheitsdienste sofort um Hilfe zu bitten.

Webseite des Veranstalters

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