Diane Keaton litt an Bulimie

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Dieane Keaton litt an Bulimie.

New York - Immer wieder hört man von Stars, die an Magersucht oder Bulimie leiden. Jetzt gibt auch Diane Keaton bekannt, dass sie betroffen war. Filmemacher Woody Allen zeigte ihr einen Ausweg.

Hollywood-Schauspielerin Diane Keaton (65) litt in jungen Jahren an Bulimie. “Es war eine schreckliche Zeit. Es ist grotesk und gefräßig“, sagte sie der Zeitung “US Today“ über die Ess-Brechsucht. Es sei verwirrend gewesen, damals als junge Schauspielerin um die 20 alleine in New York zurechtzukommen. “Meine Mutter hat für mich als Kind alles gemacht, von den Kleidern, die ich mir erträumt hatte, bis zum Zuhören meiner traurigen Geschichten. Als ich dann alleine war, wusste ich nicht, wie ich alles auf die Reihe kriegen sollte.“

Erschöpfte Promis: Sie litten unter Burnout

Pop-Sängerin Mariah Carey ließ sich im Sommer 2001 in eine Klinik einweisen. Der Grund: Bodenlose Erschöpfung. © dpa
Bruce Darnell hat viele schöne Momente erlebt - hier ist er bei der Verleihung der "Goldenen Kamera" 2010 für die Casting-Show "Das Supertalent" zu sehen. Aber auch Darnell hat unter Erschöpfungszuständen gelitten. © dpa
Burnout-Syndrom
Ralf Rangnick leidet unter einem Erschöpfungssyndrom. © dpa
Die Schlagersängerin Michelle, Ex-Freundin von Matthias Reim, litt unter Burnout. © dpa
Die Professorin Miriam Meckel (rechts), hier mir ihrer Lebensgefährtin Anne Will, hat ein Buch über ihr Burnout-Leiden geschrieben. © dpa
Auch der Schweizer Pop-Star Patrick Nuo litt an der Erkrankung. "Ich fühlte mich ausgebrannt und kam an einen Punkt, an dem ich körperlich und geistig an meine Grenzen stieß", sagte er einmal über die Zeit. © dpa
TV-Coach Tim Mälzer konnte nach eigenen Angaben einen Burnout durch einen Coach noch verhindern. © dpa
Die Popband Rosenstolz sagte 2009 viele Termine ab, weil ihr Sänger und Komponist Peter Plate am Burnout-Syndrom erkrankt war. © dpa
Sebastian Deisler: Nach einem Klinikaufenthalt im Herbst 2003 hieß es über den Profi-Fußballer, er sei depressiv und ausgebrannt. 2007 beendete er seine Karriere. © dpa
Sven Hannawald hat das Ende seiner Skisprung-Karriere öffentlich mit einem Burnout-Syndrom begründet. © dpa

Ihr damaliger Lebensgefährte, Filmemacher Woody Allen, habe sie dazu ermutigt, eine Psychotherapie zu machen. “Woody hat mir geholfen, eine Struktur ins Leben zu bekommen. Sogar heute bin ich so aktiv wie möglich, damit ich nicht deprimiert werde“, sagte Keaton. Mit Allen sei sie heute noch gut befreundet. Keaton hat nach der Trennung nie geheiratet, aber mit 50 noch zwei Kinder adoptiert. Ihre Biografie “Then Again“ kommt in Kürze in die US-Buchläden.

dpa

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