"Die Familie": Über Angehörige der Maueropfer

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Irmgard Bittner mit ihrem Sohn Michael, der am 24.11.1986 bei einem Fluchtversuch an der Mauer erschossen wurde. Foto: Basis-Film Verleih Berlin

Berlin (dpa) - Sie wollten die Freiheit. Doch ihr Fluchtversuch aus der DDR endete tödlich. 25 Jahre nach dem Mauerfall erzählt der Dokumentarfilm "Die Familie" von der Trauer, Verzweiflung und Wut der Angehörigen der Maueropfer.

138 Menschen starben nach bisherigen Erkenntnissen allein an der Berliner Mauer. Regisseur Stefan Weinert ("Gesicht zur Wand") lässt Mütter, Väter, Ehefrauen, Kinder und Geschwister zu Wort kommen - sie sind selbst Opfer des DDR-Unrechts, bis heute. Zusammen mit dem Regisseur besuchen die Angehörigen der an der innerdeutschen Grenze Getöteten die Schauplätze der Tragödien.

Weinert ist auch dabei, wenn sie Einsicht in die Stasi-Unterlagen nehmen, um die genauen Todesumstände der Opfer zu erfahren. Ein berührender, nachdenklich machender Film.

(Die Familie, Deutschland 2013, 92 Min., FSK ab 12, von Stefan Weinert)

Die Familie

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