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Die Initialzündung zu Meghan und Harrys Royal-Ausstieg war ein Foto

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Von: Annemarie Göbbel

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Es gab eine Reihe von Gründen, warum Prinz Harry und Meghan Markle dem Königshaus den Rücken kehrten. Kein leichter Schritt. Wie sich herausstellt, gab es auch für das Herzogspaar von Sussex den berühmten letzten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

London – Berichten zufolge waren Prinz Harry (38) und Meghan Markle (41) davon überzeugt, dass die „gesamte Institution“ während ihrer Zeit im Königshaus aufgrund eines „unausgesprochenen Codes“ gegen sie war. Der royale Autor Andrew Morton (69) verriet jetzt laut Mirror, dass die Veröffentlichung eines Bildes eine Art „Weckruf“ für das Herzogspaar war. Kurz darauf gaben Harry und Meghan ihren Rücktritt aus dem Königshaus bekannt.

Meghan und Harry fühlten sich als Außenseiter in der royalen Familie

Dieses Gefühl, die Royals hätten sich gegen sie verschworen, erreichte bei den Sussexes angeblich den Siedepunkt, nachdem die königliche Familie ein offizielles Foto herausgegeben hatte, das die verstorbene Queen Elizabeth II. (96, † 2022) mit ihren Erben König Charles (74), Prinz William (40) und Prinz George (9) als Vierergruppe zeigt. Das Bild des königlichen Kleeblatts wurde im Thronsaal des Buckingham-Palastes aufgenommen und Anfang 2020 veröffentlicht, nur wenige Tage bevor Harry und Meghan ihre weltbewegende Ankündigung machten.

Bei der Darstellung handelte es sich nicht nur um ein typisches historisches Porträt. Morton berichtet, dass das Foto hinter den Palastmauern regelrecht für Furore gesorgt hatte. In seinem Buch „Meghan: A Hollywood Princess“ arbeitet der Autor die Geschehnisse auf. Er schreibt: „Das Herzogspaar vermutete, dass sich die gesamte Institution gegen sie verschworen hatte. Aus ihrer Sicht waren die Beweise überall um sie herum“.

Meghan und Harrys Erklärung im Januar 2020:

„Nach vielen Monaten des Nachdenkens und interner Diskussionen haben wir uns entschlossen, in diesem Jahr einen Übergang zu vollziehen und eine fortschrittliche neue Rolle innerhalb dieser Institution zu finden.

Wir beabsichtigen uns, als ‚hochrangige‘ Mitglieder der königlichen Familie zurückzuziehen und daran zu arbeiten, finanziell unabhängig zu werden, während wir Ihre Majestät die Königin weiterhin voll unterstützen. Dank Ihrer Ermutigung, insbesondere in den letzten Jahren, fühlen wir uns bereit, diese Anpassung vorzunehmen.

Wir planen nun, unsere Zeit zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordamerika aufzuteilen, wobei wir weiterhin unserer Pflicht gegenüber der Königin, dem Commonwealth und unseren Schirmherrschaften nachkommen werden.

Dieses geografische Gleichgewicht wird es uns ermöglichen, unseren Sohn mit einer Wertschätzung für die königliche Tradition aufzuziehen, in die er hineingeboren wurde, und gleichzeitig unserer Familie den Freiraum geben, sich auf das nächste Kapitel zu konzentrieren, einschließlich der Gründung unserer neuen Wohltätigkeitsorganisation“.

Eine Sprecherin des Buckingham-Palastes sagte damals, die Gespräche mit dem Paar befänden sich „in einem frühen Stadium“ und fügte hinzu: „Wir verstehen ihren Wunsch, einen anderen Weg einzuschlagen, aber das sind komplizierte Fragen, die Zeit brauchen, um geklärt zu werden.“

Meghan und Harry hatten viel früher als angenommen den Plan, der Krone den Rücken zuzukehren

Der Stein des Anstoßes war ein Porträt der Queen und ihrer Erben. Meghan und Harry fühlen sich „verfolgt“ und nicht zugehörig laut des britischen Royal-Autors Andrew Morton (Fotomontage).
Der Stein des Anstoßes war ein Porträt der Queen und ihrer Erben. Meghan und Harry fühlen sich „verfolgt“ und nicht zugehörig laut des britischen Royal-Autors Andrew Morton (Fotomontage). © Instagram @ranaldmacphotographer & i Images/Imago

Das Foto transportierte für sie die nonverbale eindeutige Botschaft: „Die Zukunft der Monarchie ist gesichert, mit oder ohne Meghan und Harry.“ Das Treffen mit Queen Elizabeth II., bei dem diese die Zukunft ihres Enkels besprechen wollte, sagte Prinz Harry ab, berichtet Morton weiter. Stattdessen teilte Harry der Königin Anfang Januar unumwunden mit, dass sie keine Royals mehr sein wollten: „Das Gefühl, dass die beiden [Meghan und Harry] trotz ihrer internationalen Popularität am unteren Ende des königlichen Totempfahls stehen, bestätigte sich“.

Im Gespräch mit dem Podcast „The Commonwealth“‚ verriet Morton, dass Harry und Meghan bereits sechs Monate nach ihrer Hochzeit über einen Ausstieg nachdachten. Wörtlich heißt es dort: „Harry unterhielt sich bereits im November 2018 in einem Londoner Hotel mit Oprah Winfrey (68), nur sechs Monate nach ihrer Hochzeit. Sie haben also schon sehr früh über eine andere Richtung nachgedacht“. Bis zur Bekanntgabe im Januar und dem endgültigen Ausstieg im März 2020 sollte noch einige Zeit vergehen. Verwendete Quellen: mirror.co.uk, Instagram @ranaldmacphotographer

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